Selbstständig Krankenversicherung

Freiberufliche Krankenversicherung

Laufende Ausgaben für Selbständige (und freelance) in der GKV Die Erwerbsbevölkerung ist für Vollzeit-Eselbständige eine zentrale Grundlage der Erwerbsarbeit. In diesem Zusammenhang kommt einer effizienten Krankenversicherung eine große Bedeutung bei der Disposition zu, auch im Hinblick auf mögliche Leistungen im Falle einer Krankheit (Stichwort: Krankentagegeld). Jeder, der selbstständig oder selbständig tätig ist, kann prinzipiell auf freiwilliger Basis in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleiben oder sich für eine Privatkrankenversicherung aufstellen.

Für Selbständige ist im Unterschied zu Arbeitnehmern die Ebene des jährlichen Gehalts nicht von Bedeutung. Allein aufgrund ihres Leistungsstatus können sie eine private Krankenversicherung abschließen. Anders als in der GKV hängen die Beitragszahlungen nicht von der Einkommenshöhe ab, sondern von einzelnen Größen wie z. B. dem Lebensalter oder dem gesundheitlichen Zustand.

Was ist bei der Wahl einer Krankenversicherung zu beachten? Der Beitrag für Selbständige in der GKV ist abhängig vom Einkommen (Gewinn), das einmal jährlich auf der Grundlage eines laufenden Lohnsteuerbescheids nachzuweisen ist. Bei einer grundlegenden Änderung der Einkommenssituation von Selbständigen sind diese an die Gesundheitskasse zu melden, damit die Beitragssätze erneut ermittelt werden können.

Im Jahr 2018 gibt es im SHI-System eine Jahreseinkommensschwelle von 53.100,00 EUR, was einem Monatseinkommen von 4.425 EUR ausmacht. Bei einem exemplarischen Beitrag von 15,0 Prozent errechnet sich daraus ein monatlicher Beitrag für die GKV von rund 664 EUR. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen einen einzelnen Zuschlag über den Normalsatz (14,60% im Jahr 2018) hinaus verlangen können.

Für eine bessere Orientierungshilfe ist zu beachten, dass die mehr als 110 GKVs aktuell Beitragssätze zwischen 14,60 und 16,30 Prozent erhebt. Zusätzliche Aufwendungen können anfallen, wenn sich freiwillige Versicherte der GKV für das tägliche Krankengeld aussprechen. Der genannte Beitrag, der im Einzelfall aufgrund der erwähnten Bandbreite der Zusatzbeiträge erheblich über 700 EUR betragen kann, ist der höchste Wert und damit die Höchstkosten, die Selbständige für die GKV zu übernehmen haben.

Für Selbständige mit niedrigem Einkommen besteht auch die Möglichkeit, einen reduzierten Beitrag zu beantragen. Für Unternehmensgründer kann in diesem Zusammenhang eine Bemessungsschwelle von ca. 1.500 EUR beantragt werden. Diejenigen, die kein Einkommen erzielen, müssen einen Beitrag in der Größenordnung der derzeitigen Mindesteinkommensgrenze zahlen, die 2018 1.015 EUR beträgt.

Daraus resultiert ein monatlicher Beitrag von ca. 150 bis 170 EUR. Auch für Selbständige ist eine Einkommensgrenze von aktuell 2.284 EUR pro Kalendermonat festgelegt, was zu Beiträgen von rund 370 EUR pro Kalendermonat führt. Anfang 2018 wird in der GKV ein neuartiges Beitragsverfahren in Kraft treten.

Bisher ist es so reguliert, dass die Beitragszahlungen auf der Grundlage einer Kostenschätzung erfolgt sind. In diesem Zusammenhang sind die Beitragszahlungen als provisorisch anzusehen. Solche Einschränkungen gibt es in der Privatkrankenversicherung nicht, nur im Hinblick auf die Pflichtversicherungsgrenze von 59.400 EUR (2018). Für die Aufnahme in die private Krankenversicherung müssen die Mitarbeiter pro Jahr zumindest einen Brutto-Lohn in dieser Größenordnung erhalten.

Im Allgemeinen stiegen die Ausgaben in beiden Systemen seit Jahren, da die Bevölkerung immer älter wird und der medizinischer Erfolg finanziert werden muss. In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, dass amtliche Daten die steigenden Ausgaben für beide Krankenversicherungssysteme bestätigen, obwohl diese in der Privatkrankenversicherung etwas mäßiger sind. In jedem Fall werden die Beiträge in diesem Verfahren auch zur Bildung von Altersreserven verwendet, um die Ausgaben dauerhaft auf einem erschwinglichen Stand zu halten. Dabei werden die Beiträge in diesem Verfahren verwendet.

Für die Beitragssätze in der PKV ist es nicht möglich, eine Pauschale zu berechnen. Dabei gibt es eine Vielzahl von Tarifmöglichkeiten und Einzelfaktoren, die sich direkt auf die Hoehe der Beitraege der privaten Krankenversicherung auswirkt. Lediglich beim Grundtarif, der seit Beginn des Jahres 2009 ohne vorherigen Gesundheitscheck offeriert werden musste, können die anfallenden Gebühren angegeben werden, da es sich im Wesentlichen um eine medizinische Versorgung handelt, die dem Stand der GKV nachkommt.

Im Grunde genommen sind die Ausgaben für die PKV niedriger, wenn der Versicherungsnehmer ein junger und gesunder Mensch ist. Selbstverständlich hat das einzeln konfigurierbare Leistungsangebot auch einen direkten Einfluß auf die Beitragshöhe. Die privaten Krankenkassen können sich ganz bewußt für oder gegen einzelne Bauelemente aussprechen, so daß der Preisrahmen sehr variabel ist. Das gilt auch für den Jahresfranchise.

Betrag und Anfang des Taggeldes haben auch einen unmittelbaren Einfluß auf die Versicherungsprämien. Grundsätzlich sollten die Aufwendungen immer im Verhältnis zur erwarteten Entwicklung stehen, denn in der privaten Krankenversicherung gibt es im Unterschied zur Krankenkasse die Möglichkeit, einen maßgeschneiderten Preis anbieten zu können. Eine individuelle Kosten-Nutzen-Analyse sollte daher neben den Kostentreibern vor allem die gesundheitlich relevanten Zusatznutzen berücksichtigen.

Wenn Sie bereits vor Ihrer Selbständigkeit in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren, können Sie mit einem entsprechendem Gesuch bei der zuständigen Kasse einsteigen. Mit einer Statusänderung ist es auch möglich, eine private Krankenversicherung abzuschließen. Grundsätzlich kann eine bestehende GKV zum Ende des folgenden Monats beendet werden (vgl. § 175 SGB V).

Sind die privaten Krankenversicherungen eine wirkliche Ersatzleistung für Selbständige? Der Entscheid für oder gegen eine Krankenversicherung sollte immer gesamtheitlich und vor allem nachhaltig sein. Dabei kann die Beratung durch einen unabhängigen Experten rasch aufzeigen, inwieweit eine Privatversicherung die beste ist. In jedem Fall spricht der folgende Vorteil dafür, die Möglichkeit des Abschlusses einer privaten Krankenversicherung als Selbständiger (Freiberufler) ernsthaft zu prüfen:

Die Beitragszahlungen wären für jedes neue Angehörige zu leisten. Kann man von der Privat- zur gesetzlichen Krankenversicherung zurückkehren? Geben Selbständige ihren Arbeitsplatz auf und kehren in ein Arbeitsverhältnis zurück, können sie eine Pflichtversicherung abschließen, wenn ihr Gehalt unter der aktuellen Jahresgehaltsgrenze liegt. In diesem Fall ist es möglich, dass sie in den Genuss einer gesetzlichen Versicherung kommen. In diesem Zusammenhang kann es durchaus sinnvoll sein, das Leistungsangebot zu adaptieren und damit gezielt zu Kosteneinsparungen beizutragen.

Den Hilfskomponenten sollte von vornherein schon in einem frühen Alter große Bedeutung beigemessen werden, damit die anfangs aufgeworfene Fragestellung überhaupt nicht auftritt, da die Beitragszahlungen nicht zu kräftig wachsen. Im Prinzip sollten sich die Selbständigen als Glückspilze betrachten, da sie bei der Auswahl des Gesundheitssystems entscheiden können. Durch ihren Zustand sind sie nicht an die GKV angebunden, was sich bereits aus dem Zustand "freiwillig" Versicherter ergibt.

Die private Krankenversicherung eröffnet aufgrund ihres Selbstständigenstatus die Möglichkeit einer verbesserten gesundheitlichen Versorgung, die sich tariftariflich optimal an die eigenen Bedarfe anpassen lässt. Selbstverständlich sollten neben den rein finanziellen Aspekten auch andere personenbezogene Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Denn die gesundheitliche Versorgung ist die Voraussetzung dafür, dass man als Selbständiger langfristig ein Einkommen erwirtschaften kann.

Die Beitragszahlungen für beide Versicherungsarten sind seit der Inkraftsetzung des Bürgerhilfegesetzes im Jahr 2010 in der Regel von der Einkommensteuer abzugsfähig. Bei vielen Selbstständigen ist die Privatkrankenversicherung trotz des deutlich höheren Versicherungsschutzes die bessere Alternative.

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