Selbstständig Nebenberuflich

Freiberuflich Nebentätigkeit

Für die Vollzeit- oder Teilzeitselbstständigkeit gelten bis auf wenige Aspekte weitestgehend die gleichen Anforderungen. Die Einnahmen aus der Teilzeitarbeit werden auf das Einkommen aus der Beschäftigung als Beamter angerechnet. Teilzeit Selbständigkeit Der Begriff Nebenbeschäftigung wird verwendet, wenn neben der oft zeitlichen Überlegenheit der Beschäftigung, z.B. als Arbeitnehmer, Hausfrau, Studentin oder bei Erwerbslosigkeit, eine nicht dauerhafte selbständige Beschäftigung betrieben wird.

Eine Aktivität wird in der Regelfall als Nebenaktivität angesehen, wenn die Arbeitszeiten nicht mehr als 1/3 der Arbeitszeiten einer vergleichbar Vollzeitstelle ausmachen.

Zusätzlich zur Gelegenheit, Ihr Gehalt durch eine selbständige Nebenbeschäftigung zu ergänzen, gibt es auch die Gelegenheit, Erfahrung als Unternehmer zu gewinnen, um zu einem späteren Zeitpunkt ein vollwertiges Dasein aufzubauen. Für die Vollzeit- oder Teilzeitselbstständigkeit gilt bis auf wenige Punkte soweit wie möglich die gleiche Anforderung. Ungeachtet des Inhalts der angestrebten Aktivität und der individuellen Leistungsbereitschaft sind einige Besonderheiten der Sozialversicherung und der steuerlichen Belange zu berücksichtigen.

Die Selbständigen sind in der Regel für ihre eigene Sozialversicherung aufkommen. Im Falle der Teilzeitselbstständigkeit gibt es jedoch je nach der konkreten Ausgangssituation der Teilzeitselbstständigkeit Ausnahmen. In jedem Falle ist es ratsam, vorab mit der eigenen Krankenversicherung abzuklären, welche Konsequenzen eine Teilzeitselbstständigkeit hat und welche Zahlungsverpflichtungen je nach beruflicher Stellung entstehen können.

Wenn neben einem Arbeitsverhältnis eine selbständige Erwerbstätigkeit betrieben wird, ist für den Fortbestand der Versicherungsverpflichtung ausschlaggebend, welche der Tätigkeiten auf Vollzeitbasis ausübt wird. Steht das Arbeitsverhältnis sowohl zeitlich als auch einkommensbezogen im Vordergrund, ist der Arbeitnehmer weiterhin in der GKVpflichtig.

Steht dagegen die Selbständigkeit im Vordergrund, kann der Betroffene zwischen einer privaten oder freiwilligen Gesundheitsversicherung entscheiden. Dabei wird der zu zahlende Beitragssatz auf der Grundlage des gesamten Einkommens errechnet, d.h. aus dem Gehalt der Erwerbstätigkeit und dem Gehalt aus der Selbständigkeit. Die durch die Arbeit des Arbeitnehmers entstandenen Aufwendungen werden wie sonst auch im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses vom Auftraggeber übernommen.

Sie ist daher vor Beginn der Tätigkeiten in jedem Falle um ihre Bewertung zu bitten. Möchten Sie als Arbeitnehmer in Teilzeit selbständig arbeiten, sollte dies in der Regelfall vorher mit Ihrem Auftraggeber vereinbart werden. Deine Aktivität aus diesem Beschäftigungsverhältnis darf nicht unter der Unabhängigkeit gelitten haben - du riskierst sonst eine Verwarnung, im Extremfall die außerordentliche Auflösung ohne Vorankündigung.

Diejenigen, die bisher von ihrem Ehegatten, Lebenspartner oder ihren Erziehungsberechtigten unentgeltlich in der Hausratversicherung versichert waren, bleiben es, sofern die Selbständigkeit nur nebenbei ausübt. Grundsätzlich wird die Selbständigkeit in Teilzeit betrieben, wenn sie nicht das Zentrum der Erwerbsarbeit des Familienangehörigen in Bezug auf den Zeitaufwand darstellt (§ 10 Abs. 1 Nr. 4 SGB V).

Von diesen Leistungen wird das Einkommen aus einer Beschäftigung, die während des Bezugs von Eltern- oder Erziehungsgeldern erworben wurde, abgezogen. Es ist daher ratsam, sich vor Beginn einer selbständigen Teilzeitbeschäftigung mit der Elterngeldkasse in Kontakt zu treten und zu klären, inwieweit mit einem Kredit zu rechnen ist. Das kann er nicht tun, wenn er eine weitgehende Selbständigkeit anstrebt.

Deshalb ist es in dieser Zeit prinzipiell nur zulässig, eine Selbständigkeit in einem Zeitrahmen von bis zu 15 Wochenstunden auszuüben (siehe § 141 Abs. I SGB III). Das Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit - abzüglich Zuschuss und Betriebskosten - wird vom Arbeitsentgelt abgezogen.

Selbständige sind prinzipiell nicht in der Pensionsversicherungpflichtig. Der Grund dafür ist, dass die Aktivität professionell durchgeführt wird und ihre Vergütung 450 EUR pro Kalendermonat überschreitet. Daher kann zusammengefasst werden, dass es keine Pensionsversicherungspflicht für die Teilzeitselbstständigkeit gibt, wenn Ihr Monatseinkommen unter 450 EUR liegt.

Jeder, der mehr als 15 Wochenstunden selbständig ist und kurz vor Beginn der Selbständigkeit in der ALV mitversichert war, kann die Einbeziehung in die ALV beantragen, 28a Abs. I SGB III. Informationen hierzu sind bei der Arbeitsagentur erhältlich. Bei vielen Berufen - auch bei Teilzeit-Selbständigkeit - besteht eine Versicherungsverpflichtung in einem der vielen Arbeitgeberhaftpflichtverbände.

Bei einer der Arbeitgeber-Haftpflichtversicherungen im Zusammenhang mit der von Ihnen angestrebten selbständigen Erwerbstätigkeit können Sie sich bei diesen erkundigen, ob Sie verpflichtet sind, sich zu versichern. Allerdings kann in einigen Arbeitgeberverbänden der einzige geringfügige Selbständige von der Pflichtversicherung ausgenommen werden. Für den Ort, an dem die Aktivität durchgeführt werden soll, gibt es in einigen Gebieten gewisse Vorraussetzungen.

Dazu gehört auch die Fragestellung, ob die Aktivität überhaupt im eigenen Haus durchgeführt werden kann. Selbständige können von den nachfolgenden Arten von Abgaben erfasst werden: Die Selbständigen entrichten wie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Steuer auf ihr Einkünfte. Nach 19 Abs. 1 Satz 1 Satz 1 UStG sind diese von der Mehrwertsteuer ausgenommen, wenn der Gesamtumsatz (alle Erträge ohne Betriebskostenabzug ) im Vorjahr 17.500 EUR nicht überschritten hat und im aktuellen Jahr 50.000 EUR nicht überschritten werden sollen.

Auf diese Verordnung kann der Selbständige durch Anmeldung beim Steueramt aufkommen, ist dann aber fünf Jahre an diese Bestimmung gebunden. Der Selbständige kann auf diese Verordnung durch eine Meldung beim Steueramt aufkommen. Gewerbliche Arbeitnehmer sind gewerbesteuerpflichtig, wenn sie einen Gewerbesteuerertrag von mehr als 24.500 ? pro Jahr erzielen, § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG. Weil ein solcher Wert zunächst nicht für eine Teilzeitselbstständigkeit angenommen werden kann, wird diese Art der Besteuerung hier nicht weiter intensiviert.

Der Nebenunternehmer muss seine Geschäftsvorgänge auch mit seiner Buchhaltung aufzeichnen. Die einfache Gewinnermittlungsmethode, die Berechnung des Ertragsüberschusses (EÜR: Betriebsertrag - Betriebsaufwand = Gewinn/Verlust), ist in der Praxis für die Nebenerwerbung ausreichend. Selbständige können diese Möglichkeit nutzen, wenn sie nicht als Vollkaufleute eingestuft werden, d.h. wenn sie nicht im Firmenbuch registriert sind, wenn sie nicht selbstständig Buch halten oder wenn ihr jährlicher Umsatz weniger als 500.000 und ihr jährlicher Gewinn weniger als 500.000 ? beträgt.

Auf dem Weg in die Teilzeitselbstständigkeit bestehen gute Möglichkeiten, die eigene Vorstellung oder das eigene Gesamtkonzept auf dem Arbeitsmarkt auf ihre Eignung zu testen. Allerdings gibt es, wie man sieht, einige Hindernisse für die Ausübung einer solchen Tätigkeit. Andererseits ist die Zulassung an eine Vielzahl von Bedingungen gebunden, die von den geforderten fachlichen Qualifikationen über die Erfordernisse des Betriebsortes bis hin zu industriespezifischen Genehmigungen reichen.

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