Selbstständig und Nebenjob

Freiberufliche und nebenberufliche Tätigkeit

Selbständige und Arbeitnehmer: Krankenkassenstreitigkeit Ein besonderer Fall in der Krankenkasse ist jeder, der sowohl Angestellter als auch Selbstständiger ist. In manchen Fällen ist das Gehalt aus dem ersten Job nicht ausreichend, die einen streben nach einem sinnvollen Tätigkeitsbereich, die anderen befürchten eine hohe Arbeitslosenquote und stützen sich auf eine zweite Säule. â??Wer zwei ArbeitsplÃ?

tze hat und dabei als SelbstÃ?ndiger und Angestellter tÃ?tig ist, steht vor einer speziellen Frage: Was gescheht eigentlich bei der Krankenkasse?

Die Selbständigen haben die Möglichkeit, sich entweder persönlich oder auf freiwilliger Basis über eine Gesundheitskasse zu vergewissern, während die Mitarbeiter in der gesetzlichen Versicherung versichert sein müssen. Ist jedoch jemand sowohl Selbständiger als auch Angestellter, kommt es oft zu einem Streitfall, der dann vom Obersten Gericht durch die Richter des Bundessozialgerichts durchgesetzt werden muss. Prinzipiell kann man feststellen, dass der Vollzeitselbstständige, der auch als Angestellter tätig ist, eine private Versicherung abschließen kann.

Es ist immer umstritten, die Hauptberufstätigkeit zu bestimmen, denn davon abhängt alles. Eine Person ist vollzeitlich selbstständig, wenn sie in Bezug auf wirtschaftliche Relevanz und Zeitaufwand vorwiegend selbstständig ist. Ist das unselbständige Arbeitsverhältnis der zeitliche und wirtschaftliche Schwerpunkt der Aktivität, so liegt eine Versicherungsverpflichtung in der GKV vor.

Wenn ein Selbstständiger durch die Übernahme einer Beschäftigung als Angestellter in die GKV pflichtversichert wird, muss die Privatkrankenversicherung gekündigt werden, da eine Mehrfachversicherung nicht erlaubt ist. Allerdings hat er dann den Vorzug, dass er nur für das Einkommen aus der Mitarbeitertätigkeit Beiträge zur Sozialversicherung zahlt. Beschließt ein vorwiegend selbstständiger Mensch dagegen, sich selbst im GKV-System zu sichern, werden sowohl die GKV-Beiträge als auch das Einkommen aus der selbstständigen Erwerbstätigkeit zur Berechnung der Beiträge verwendet.

In der Regel sind diejenigen, die weniger als 18 Wochenstunden als Selbstständige arbeiten, für eine kombinierte Vollzeitstelle obligatorisch versichert, aber auch hier ist es der Einzellfall. Ist jemand selbstständig und verbringt nur zehn Wochenstunden damit, stellt aber selbst Mitarbeiter ein und bezahlt auch ein Entgelt, so gibt das BFS in seiner Rechtsprechung zu, dass die Selbstständigkeit eine höhere wirtschaftliche Bedeutung hat als wenn keine Mitarbeiter angestellt sind.

Es kann in einem solchen Falle sein, dass sowohl das Arbeitseinkommen als auch die Arbeitszeiten tatsächlich für die Pflichtversicherung spricht, aber die Gewichtung der Mitarbeiter selbst ist größer. Es besteht auch Spielraum für Ermessensspielräume, wenn das aus der Selbständigkeit erwirtschaftete Gehalt niedriger ist als das aus der unselbständigen Erwerbstätigkeit, aber es lässt sich nachweisen, dass der temporäre Schwerpunkt der Arbeit auf der Selbständigkeit liegt. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass die Selbständigkeit im Vordergrund steht.

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