Sozialpädagoge Selbstständig machen

Die Sozialpädagogin - Existenzgründung

Die Sozialpädagogen sollen Grenzen überwinden, eine Einheit werden. Mehr und mehr sozialpädagogische Mitarbeiter sind als Selbstständige tätig. Bei Annett Klimpel Es gibt gesellschaftliche Problemstellungen, die von den Betreffenden allein nicht gelöst werden können. Den Menschen in solchen Lebenssituationen zu unterstützen - das ist die Pflicht der Sozialpädagoginnen und -pädagogen. "Soziales ist Generalismus", sagt Michael Kriegel, Chef der Helene Simon Trainingsakademie der AWO in Bonn.

So kann die sozialpädagogische Ausbildung an Fachschulen und Hochschulen erfolgen.

"â??Der Berufsstand wurde ursprÃ?nglich fÃ?r die Vorschulerziehung entwickeltâ??, sagt Kriegel. Die Sozialpädagogik ist heute grundsätzlich mit der Sozialarbeiterschaft gleichzusetzen, auch wenn es noch zwei Ausbildungsgänge gibt. "An einigen Universitäten gibt es bereits einen Gemeinschaftsstudiengang in Sozialer Arbeit. "Wer Sozialpädagogin werden will, sollte nicht nur Freude am Kontakt mit Menschen haben", sagt Kriegel.

Sozialpädagoginnen und -pädagogen sind auch bei regionalen Vereinen, Freiwilligenorganisationen und anderen nicht gewinnorientierten Einrichtungen, Privateinrichtungen und Großunternehmen tätig. "â??Der Berufsstand kann sehr stressig und psychologisch stressig seinâ??, sagt Kriegel. Die eigenen Beweggründe vor dem Studium zu fragen ist wichtig: "Es ist nicht gut, wegen der eigenen Schwierigkeiten Sozialpädagogin werden zu wollen", erläutert Thomas Niermann, diplomierter Sozialpädagoge beim Bundesverband Paritätische Wohlfahrt in Berlin.

Das Bestreben eines Sozialleisters muss es sein, sich ersetzbar zu machen. "Immer wieder stehen Sozialleistungen vor der Fragestellung, ob sie richtig reagiert haben, sagt Niermann. Dafür bietet die Tätigkeit jedoch sehr gute Erfahrungen: "Zu erkennen, dass man für einen Menschen von Bedeutung ist und dass man einen guten Einfluss auf sein eigenes Handeln ausgeübt hat - das ist großartig.

"Es gibt genug Beschäftigung für sozialpädagogische Mitarbeiter - und vielleicht noch mehr in der Zukunft aufgrund des demografischen Fortschritts. Noch im vergangenen Jahr hat sich die Lage etwas beruhigt, sagt Manfred Bausch von der ZAV. Gegenwärtig sind rund 9000 Fachkräfte und Soziopädagogen als Arbeitslose registriert, davon mehr als 70 Prozentpunkte weiblich.

"Vor allem im Bereich der Stellenvermittlung gibt es neue Einstiegsmöglichkeiten", erläutert Baubereich. "Präferenz erhalten Antragsteller, die bereits Integrationsmaßnahmen mit jungen Menschen oder privatwirtschaftlichen Arbeitsagenturen begleitet haben.

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