Spiegel Online Werbung

Online-Werbung spiegeln

Online-Werbung Aber auch bei News-Angeboten im Internet kann die Werbung ausgefiltert werden. mehr....

.. Es geht seit langem um das ganze Werbesystem, um Messpräzision und Handhabung im Internet. Commerzbank, Mozilla, Sonos: Große Anzeigenkunden haben ihre Werbung auf Twitter ausgeschaltet und üben starken Einfluss auf sie aus. Er nutzt den Dataskandal, um mehr über die Wirkungsweise der eigenen Werbung zu erfahren. mehr.....

Die Unilever bedroht Google, WLAN und Co. mit dem Abzug von milliardenschweren Werbegeldern. mehr..... Beeinträchtigen Google und Google den Online-Werbewettbewerb? Besiegen Sie die Tabakindustrie: Die Unternehmen hatten auf ihren eigenen Webseiten für Tabak geworben und damit das Werbverbot unterlaufen.

Öffentlichkeitsarbeit

Bei der Fußball-WM überboten sich die Geschlechter mit misogynen Blödsinn. An der Wolga sind Journalistinnen auf der Suche nach "schönen Olgen", Unternehmen bitten sie um das Nachsehen. Nordrhein-Westfalen will missverständliche Werbung unterbinden; Telekommunikationsbetreiber bewerben gerne mit hohen Geschwindigkeiten im Netz und im Mobilfunk - die oft gar nicht realisiert werden, z.B. weil die verwendete Übertragungstechnologie nicht.... mehr.....

Öffentlichkeitsarbeit

Wunschwelten auf 6 mal 18 Metern: Jahrzehnte lang bestaunten New Yorks Berufspendler am Bahnhof die "größten Bilder der Welt". Kodak tarnt seine aufwändige fotografische Kunst raffiniert - als einfache Ausschnitte. Vom Christoph Gunkel mehr.... Die Schweizerische Bundespost lancierte 1993 ihre fünfstellige Postleitzahl mit Rudi Carrell Shows und Spots. Vom Christoph Gunkel mehr....

Gary Thuerk, sagt, dass er 1978 seine erste Werbepost mitgebracht hat, die der große Knall des E-Commerce war - und für lästige, oft verbrecherische Geschäft. Zahlreiche Online-Anzeigen verheißen schnelle Gelder mit schnellen und sicheren Devisen. Aber oft verstecken sich Betrüger hinter den Spots. Nun will Google solche Werbung blockieren. mehr..... Beeinflusser sind bestrebt, ihren Ventilatoren ihre Erzeugnisse dezent vorzustellen.

Monatelang haben Edeka und Lidl versucht, sich mit lustigen Werbefilmen gegenseitig zu übertreffen. Es verschüttet, es blökt - zum GlÃ?ck gab es Persil: Der erste hiesige Fernsehspot vor 60 Jahren war eine kulturelle Revolution. Vom Christoph Gunkel mehr....

Online-Werbung: Das Marchen der Zaubermanipulationen

Mit einer gewissen Verantwortung für die Prosa und einer Entschädigung für die Affäre Cambridge-Analytica hat gerade erst ein ganzseitiges Inserat geschaltet. So soll die Debatte befriedigt werden, die zukünftige Regelung soll so schonend wie möglich erfolgen und das Interesse der Anzeigenkunden verstärkt werden. Daher kann man den Cambridge Analytica (CA) Case kaum nachvollziehen, ohne sich das Werbesystem anzusehen - basierend auf den drei essentiellen Aspekten Market, Messpräzision und Handhabung.

Ein persönlicher Standort scheint mir aus Gründen der Transparenz unerlässlich, denn ich habe in vielerlei Hinsicht mit Werbung gearbeitet: in Agenturen, als Online-Vermarkter und 2009 auch als Erfahrungsbericht. Als die meisten Ex-Werbetreibenden (und Werbetreibenden) habe ich eine solide Hass-Liebe zur Werbung. In der globalen medialen Diskussion ist dies eine nicht unbedeutende, weniger häufig diskutierte Rolle: In der Schlacht um das Werbegeld ist das Unternehmen ein Wettbewerber.

Nach Expertenschätzungen machten die beiden Unternehmen 2016 zusammen 77 Prozentpunkte aller Online-Werbeeinnahmen in den USA aus. Die restlichen Teile wurden von allen Online-Medien geteilt. Noch beunruhigender wird es bei genauerer Betrachtung, da die beiden digitalen Unternehmen für erstaunliche 99% des Umsatzwachstums verantwortlich waren. 77 Prozentpunkte (zufällig der selbe Wert) des Anzeigenwachstums entfielen allein auf das Internet.

Googles und Googles und Googles machen mehr Gewinn als alle Tageszeitungen, Magazine und Radiostationen der ganzen Weltgeschichte zusammengenommen. Dabei sind personenbezogene Nutzerdaten der Motor dieser Marktveränderungen, denn niemand hat mehr personenbezogene Nutzerdaten als weder George noch ich. Aber der eigentliche Anlass für diese Marktstellung ist: Vermessbarkeit oder angebliche Vermessbarkeit. Dies geht auf ein wohlbekanntes Angebot von John Wanamaker zurück, der Ende des neunzehnten Jahrhundert ein erfolgreiches Handelsunternehmen und US-Postmeister war und als Begründer der modernen Werbung gilt: "Die Hälfe meines Werbegeldes ist verschwenden.

"Die Werbebranche versucht, diese Wut mit Messsicherheit zu mildern. Mit angeblicher Messsicherheit. Folglich ist ein großer Teil des Erfolgs von Google und Google auf die Vermutung zurückzuführen, dass man alles im Internet vermessen kann - eine irrtümliche Vermutung, um die man auch oft betrogen wird. Bei der Online-Werbung ist in der Regel der Maßstab des Media Rating Council die "Sichtbarkeit": Ein Werbefahne wird als zugestellt betrachtet, wenn eine Begleitperson für eine zweite Minute 50 Prozentpunkte des Werbebanners auf ihrem Monitor gehabt hat.

Es wird davon ausgegangen, dass ein Werbefilm im Internet angesehen wurde, wenn die betreffende Personen zwei Sekunden lang nur halb so viel Platz auf dem Bildschirm hatten wie das aktuelle Video. Für den Laie sind diese weniger verbreiteten Messungen der Messsicherheit zumindest atemberaubend. So musste das Unternehmen im Frühjahr 2016 zugeben, dass es die Verweildauer seiner Video-Anzeigen um 60 bis 80 Prozentpunkte überhöht hatte.

Möglicherweise ist es nicht notwendigerweise nur ein bedauernswerter Umstand, dass die meisten Irrtümer von GFK einen positiven Einfluss auf das Unternehmen hatten. Seit Jahren hat Google ein großes Problem mit Betrug, weil es sich für Clicks auszeichnet. Der signifikante Anteil - vermeintlich bis zu 20 Prozentpunkte - der Clicks wird betrügerisch von Bots erzeugt.

Selbst auf den elektronischen Medien wird ein Teil der Messsicherheit in gewisser Weise in der besten Werbungstradition nur teilweise realisiert. Ungeachtet dieser beunruhigenden Zahl wäre es verfehlt zu meinen, dass Werbung und Online-Werbung ein gemeinsamer Schwindel wären - denn Werbung wirkt. Selbst bei der Menge der Facebook-Daten ist es schwer vorauszusagen und schon gar nicht, ob und vor allem, wie sie funktionieren werden.

Damit kommt man unmittelbar zum dritten Punkt, der angeblichen Beeinflussung, dem wichtigsten Punkt des Facebookskandals um Cambridge Analytica. Gerade das ist die gigantische Zweideutigkeit des Anzeigenmarktes, und immer: Werbetreibende wollen, dass ihre Werbung eine Effektivitätsgarantie hat - aber die Öffentlichkeit begreift unter ?Effektivitätsgarantie? die Handhabung. Das ist die Problematik und Gefährdung für das Unternehmen an sich.

Die sozialen Netzwerke müssen in der Öffentlichkeit geltend machen, dass ihre Werbung keine Beeinflussung (für das Publikum) ist und gleichzeitig die Werbung als Beeinflussung (für die Werbetreibenden) auftritt. Ohne Zweifel kann Werbung funktionieren und damit auch Werbung oder Verfälschung - aber man kann leicht aus den Fakten schließen, dass ehrlich gesagt niemand mehr als eine kugelförmige Idee hat, wie, wann und mit wem.

Dennoch ist die wichtigste Methode der Werbung, zu raten und zu testen, was funktioniert. So kann der Geruch von "Manipulation" mit Magie für WLAN auf mittlere Sicht ein Pluspunkt sein, denn es gibt nicht wenige Marktakteure, die das wollen. Die meisten Ergebnisse der Werbung kommen jedoch von Beteiligten, die selbst ein besonderes Augenmerk auf eine bestimmte Deutung der Realität haben.

Weil es die grundlegende Funktion nicht nur von Facebooks, sondern der ganzen Welt der Werbung berührt: das ewige Gelöbnis des kaufbaren Einflusses und die Fragestellung, ob es wahr, nicht wahr - oder beides zeitgleich ist.

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