Steuererklärung Selbstständige

Erklärung für Selbständige

Umsatzsteuererklärung 2017: Was die Selbstständigen berücksichtigen müssen - Business News Die Berliner (dpa/tmn) - Jedes Jahr kommt es zurück: die Steuererklärung. Steuerpflichtige, die ein Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit beziehen, müssen überprüfen, ob der Gesamteinkommensbetrag über dem zollfreien Lebensunterhalt liegen soll. Sie sind in diesem Falle rechtlich zur Vorlage einer Steuererklärung angehalten. Selbständige haben zwei Wahlmöglichkeiten bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens:

Es ist auch eine Bilanzierung vorzunehmen, wenn der Gewinnbetrag 60 000 EUR oder der Umsatzbetrag 600 000 EUR übersteigt. Wichtiger Hinweis: "Ab 2017 wird das EÜR-System, d.h. die Einkommensüberleitungsrechnung, erstmals für alle Freelancer und Teilzeitbeschäftigten verpflichtend sein", erläutert Frau Klocke vom Bundesamt für Steuern in Berlin.

Bislang reichte es aus, die Gewinne informell für Betriebserträge von weniger als 17.500 EUR pro Jahr zu berechnen. "Seit dem Bemessungszeitraum 2017 sind alle Steuerzahler, die ihren Überschuss durch Berechnung ihres Einkommens bestimmen, in der Regel dazu angehalten, ihn gemäß dem behördlich vorgeschriebenen Protokoll per DFÜ zu übermitteln", erläutert Carola Fischer von der Bundes-Steuerberaterkammer (BStBK) in Berlin. Dies bedeutet, dass die Steuererklärung auf elektronischem Wege abgegeben werden muss.

Dies geschieht über die Firma EIster - das steht für die Firma Eleektronische STeuerERklärung - dem Online-Portal der Steuerbehörden. Marieke Einbrodt von der Fondation Garentest erläutert, dass eine Einmalregistrierung ausreicht, um Ihre Steuererklärung bei der Firma Alster abzugeben. "Für die Deklaration 2017 besteht erstmalig keine Verpflichtung zum Nachweis von Informationen durch begleitende Dokumente, so Einbrodt.

"Der Steuerpflichtige muss seine Aufzeichnungen nur für die Zukunft aufheben. Dies betrifft Spendenbescheinigungen für einen Zeitraum von mehr als einem Jahr nach Eingang der Steuerbescheide. "Für Freelancer zahlen sich auch die Aufwendungen für einen neuen Bürosessel, ein frisches Notizbuch oder einen Tinte. Selbständige können sich die Aufwendungen für Arbeitsmittelausstattung mit dem Steueramt teilen.

Das Problem ist, dass dies erst in der nÃ??chsten SteuererkklÃ?rung wirksam wird. Liegt der Wert der Arbeitsmittel für die Steuererklärung 2017 unter 487,90 EUR, kann der Wert unmittelbar abgezogen werden. Liegt der höhere Wert vor, ist der Wert über die erwartete wirtschaftliche Lebensdauer abzuschreiben. Der neue Plafond ist seit dem I. Jänner in Kraft.

Dies bedeutet: "Ab 2018 können Einkäufe bis zu einem Netto-Betrag von 800 EUR, d.h. 952 EUR inklusive der 19%igen Mehrwertsteuer, unmittelbar im Jahr des Erwerbs oder der Fertigung in vollem Umfang als Betriebsausgaben oder Werbungsausgaben in der Einkommenssteuererklärung in Anspruch genommen werden", erläutert Klocke.

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