Telefonakquise Erlaubt

Fernabfrage erlaubt

"Ist das überhaupt erlaubt?" Die Direktverbindung zum Kunden, der bei der telefonischen Akquisition anwesend ist ' Kundengewinnung Hamburg Durch häufige Rückfragen gibt es nun Hinweise zum Thema: Was ist für die telefonische Akquisition erlaubt? Den kürzesten und schnellsten Weg für ein Unternehmen, seine Kunden zu erreichen, führt über das Internet. Telemarketing hat seinen besonderen Charme darin, dass der Verbraucher einzeln über das geworbene Angebot oder die gebotene Leistung aufgeklärt werden kann. In den letzten Jahren ist es jedoch immer schwerer geworden, Telefonate legal zu führen.

Anderslautende Bestimmungen gelten nur, wenn der angerufene Verbraucher seine Zustimmung ausdrücklich erteilt hat. Die Zustimmung muss vor der Telefonkonferenz einholen und sollte vorzugsweise in schriftlicher Form erfolgen, da die Nachweispflicht im Streitfall bei der rufenden Gesellschaft liegen muss. Eine " Zustimmung " kann nicht durch Betrug erlangt werden, der in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder im Kleinformat eines Wettbewerbs verborgen ist.

In Deutschland fordern die Gerichtshöfe eine eindeutige, nachvollziehbare und hinreichend spezifische Zustimmungsklausel, die der Konsument selbst markieren und unterzeichnen sollte. Damit ist das wirtschaftliche Restrisiko von unerbetenen Anrufen durch Firmen wieder deutlich gesteiger. Waren es im Jahr 2010 nur 570.000 , so belief sich die Geldbuße im Jahr 2012 bereits auf ca. 8,4 Mio. ?.

Aber auch wenn ein Unternehmer die erforderliche Zustimmung der Verbraucher hat, müssen weitere Verpflichtungen erfüllt werden. Der Geschäftszweck des Gesprächs und die Person des Anrufenden oder der Werbefirma sind gleich zu Anfang des Telefonats anzugeben ( 312a Abs. 1 BGB) - ansonsten sind Schadenersatz- und Unterlassungsansprüche bedroht.

Andere Bestimmungen sehen auch vor, dass der Konsument über folgende Punkte hinaus unterrichtet wird (Artikel 246a Absatz 3 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch): die grundlegenden Merkmale der Waren oder Leistungen, den Gesamtbetrag oder die Berechnungsweise des Preises, gegebenenfalls die Dauer des Vertrages und die Voraussetzungen für die Beendigung eines Vertrages.

Durch die wesentlichen Auflagen sind die telefonische Werbung und Beschwerden über unbefugte Telefonate zurückgegangen. Auf E-Mail-Werbung fokussieren sich viele Firmen, die auf Cold Calling angewiesen sind - auch wenn es viele Aspekte gibt, die dort berücksichtigt werden müssen. Telefonische Werbung ist heute nur noch für Firmen und Personen vorstellbar, die nicht als "Konsumenten" gelten können.

Dies erfordert jedoch eine "vermutete Einwilligung" - aber das ist an sich schon ein separates Unterfangen. Daraus können in der Praktik folgende Hinweise abgeleitet werden: Erstens: Keine Werbesendungen an Konsumenten ohne ausdrÃ??ckliche Zustimmung! Diese Zustimmung muss vor dem Aufruf vorhanden sein! Es muss eine eindeutige, leicht verständliche und hinreichend spezifische Zustimmungsklausel geben!

Zu Gesprächsbeginn muss der Konsument unter anderem über die Name des rufenden Betriebes, die Warenart, den Gesamtbetrag und das geltende Rücktrittsrecht aufklären! Der Autor: Christina Baudendieck berÃ?t und unterstÃ?tzt Unternehmungen und SelbstÃ?ndige durch Akquisition und Vermarktung - Strategien, Training und Coaching zu allen Akquisitions- und Verkaufsthemen.

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