Telefonauskunft Auskunft

Auskünfte am Telefon

In der zweiten Spalte stand die Telefonnummer der betreffenden Informationen. Sie können auch über den Informationsschalter oder das Internet nach Telefonnummern in den USA suchen. Aufmerksamkeitskostenfalle Eine Umfrage des Arbeitskreises Tirol unter den Österreichischen Auskunftsdiensten ergab überraschend negativ. In kaum einem anderen Betrieb werden transparente Informationen über die anfallenden Aufwendungen bereitgestellt, obwohl dies gesetzlich zwingend erforderlich ist. Für einige Firmen ist das Handy zu einem nützlichen Werkzeug geworden, um Kunden auszunehmen.

So4n beschweren sich Konsumentinnen und Konsumentinnen bei der Tiroler Arbeitskammer, dass ihnen die hohen Telefongebühren berechnet wurden, weil sie einen telefonischen Auskunftsdienst angefragt hatten, um sich eine Rufnummer auswählen zu lassen. In diesem Fall wird eine Rufnummer vergeben.

Sie wurden im Laufe des Gesprächs und nach Benennung der Rufnummer gebeten, sofort eine Verbindung herzustellen. Die Verbraucher wussten nicht, dass sie den kostspieligen "Informationstarif" weiter zahlen müssten, wenn sie sofort mit der von ihnen gewünschten Rufnummer in Verbindung stünden. In der Vorwahl 118 rief die Tiroler Firma am 16. Juni 2010 sieben österreichische Auskunftsdienste an acht verschiedene Rufnummern an und prüfte, ob die Informationsverpflichtungen während des Anrufs und im Falle einer Weiterschaltung erfüllt wurden oder welche Informationen zur Verfügung gestellt wurden.

Die verheerende Folge: Die Informationspflicht und vor allem die Pflicht zur Bereitstellung transparenter Angaben über die Tarifhöhe im Falle einer Weiterleitung wurden weitgehend nicht erfüllt. Sofort nach der Wahl der Rufnummer gaben alle Informationsdienste Auskunft über die Höchstkosten pro angefangener Stunde, die zwischen 1,35 und 1,81 EUR pro angefangener Stunde lagen. Von den sieben angebotenen Dienstleistungen bieten sechs einen Vermittlungsdienst an.

Lediglich ein einzelner Telefonauskunftsdienst, Telekom Austria's, hat die Minutenpreise vor dem Wechsel ausdrücklich angegeben. Allerdings sind diese Informationen für alle Verzeichnisdienste gesetzlich vorgeschrieben. Für zwei Verzeichnisauskunftsdienste (Orange und 118811 Verzeichnisauskunftsdienste (Conduit Enterprises) wurde nur die Frage gestellt, ob man den Dienst weiterleiten lassen wollte, aber die damit verbundenen (hohen) oder nicht.....

Für vier Auskunftsdienste wurde die Frage gestellt, ob man sich im "Auskunftspreis" weiterverbinden möchte. Mit diesen Angaben wird auch der Pflicht nicht entsprochen, dass jeder Benutzer eines Informationsdienstes über das geltende Minutenentgelt unverzüglich vor Nutzung einer Anrufweiterleitungsfunktion informiert werden muss. Die Auskunftsstelle A1 hatte keinerlei Weiterleitung angeboten und daher waren keine entsprechenden Angaben erforderlich.

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