Telefonbuch Deutschland

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In einem Telefonbuch ist eine alphabetisch geordnete Liste aller Abonnenten eines in der Regel in Bereiche unterteilten Fernsprechnetzes mit den dazugehörigen und einmaligen Rufnummern aufgeführt. Ausgenommen sind Geheimzahlen oder Rufnummern, bei denen der Auftraggeber einem Eintrag beanstandet hat oder keine Publikation in den Druckmedien möchte (eine Publikation auf CD-ROM, im Netz oder über die Informationen ist trotzdem möglich).

Aufgrund der vielen darin vorhandenen Anschriften können Telefonverzeichnisse auch als Adreßbuch genutzt werden. Häufig werden die Print-Verzeichnisse einmal im Jahr vom Telefonbuchverlag veröffentlicht. Außerdem sind die Rufnummern nun auch im Netz oder auf CD-ROM verfügbar. Das Telefonbuch war vor der Öffnung des Telekommarktes (in Europa in den 1980er und 1990er Jahren) eine fast komplette Liste aller privaten Haushalten.

Inzwischen hat sich der Absatzmarkt insofern gewandelt, als mehrere Konkurrenten das frühere Alleinverkaufsmonopol von Telefonbuchverlagen aufteilen. Doch auch in Zeiten der neuen Komunikationstechnologien von der Mobil- bis zur IP-Telefonie sind die Telefonbuchverlage bestrebt, ihre Datenbanken durch weitere unabhängige Untersuchungen auf dem neuesten Stand und auf dem neuesten Stand zu halten. der Herkömmliche Festnetzleitungen können dem geographischen Ende der Fernsprechleitung gemäß der schmalen Adressdefinition (feste Adresse) zugeordnet werden.

Mobilfunknummern sind mit dem wechselnden Standort des Endgerätes verbunden und können daher kaum in traditionelle Telefonverzeichnisse nach dem regionalen Prinzip integriert werden. Gleiches trifft auf IP-Telefonnummern oder auch Internet-Dienste wie z. B. Skyp, deren Nutzernamen in Telefonverzeichnissen nicht zu erkennen sind. Die erste Telefonbuch erscheint am 22. Januar 1878 in New Haven, Connecticut.

Generalpostmeister Heinrich von Stephan hatte 1877 in einer Zeitung das von Philipp Reis entwickelte Handy entdeck. Unter seiner und der Leitung des Generaltelegrafendirektors Buddes wurden am 16. November 1877 in Berlin erfolgreich Übermittlungsversuche unternommen, die zum Aufbau des ersten Telekommunikationsnetzes in Deutschland führten. In Berlin erschien im Jahr 1881 das erste deutschsprachige Telefonbuch mit dem Namen "Verzeichniss der bei der Fernsplöcheinrichtung Betheiligten".

Der von Stephan beharrte auf der Verwendung des Begriffs Telefon[3]. Das erste Telefonbuch Deutschlands wurde im mundartlichen Berlin auch "Buch der Narren" getauft, denn die Menschen auf der Strasse hatten Mitleid mit den ersten deutschsprachigen Teilnehmern, die auf diesen "Schwindel aus Amerika" aus waren. 1917 scheiterten die Telefonverzeichnisse Deutschlands an einem Papiermangel im Ersten Weltkrieg und ab 1942 im Zweiten Weltkrieg.

Die bisher für viele Orte erhältlichen Adreßbücher, in denen alle Bewohner einer Ortschaft aufgeführt waren, beinhalteten teilweise auch Rufnummern. Ursprünglich als bloßes Telefonbuch konzipiert, tauchte bereits 1897 die erste Anzeige im kölschen "Telephon-Teilnehmer-Verzeichnis" auf und etablierte die Historie des Telefonverzeichnisses als Informations- und Werbeträger. Mit der Lieferung als offizielles Telefonbuch an alle Telefonteilnehmer gelang es in den 1970er Jahren, eine Massenverteilung in Deutschland zu erreichen.

Sie ist seit der Entstaatlichung in den 80er Jahren als "Telefonbuch" zu haben. Der Eintrag in das Telefonbuch war für jeden Teilnehmer lange Zeit obligatorisch, konnte aber nur in Ausnahmefällen (z.B. wenn die Privatnummer einer bekannten Persönlichkeit nicht bekannt werden sollte) aufgehoben werden. Heutzutage ist der Eintrag ins Telefonbuch jedoch völlig kostenlos.

Die Veröffentlichung eines im Regelfall einmal jährlich erscheinenden öffentlich-rechtlichen Telefonbuchs wurde gemäß 78 Abs. 2 Nr. 2 TKG in Verbindung mit 104 und 45 Mio. TKG als Universaldienst und damit als unerlässlicher Universaldienst definiert. Derzeit bietet die Telekom AG Universaldienste in der BRD an.

Dazu nutzt die Telekom ihre Tochtergesellschaft DeTeMedien in Zusammenarbeit mit dem Telefonbuchverlag und kommt dieser Pflicht mit der jährlich erscheinenden "Das Telefonbuch" nach. Im Jahr 1880 tauchte das erste Telefonbuch der Hansestadt Zürich als Teilnehmerliste der damals "Zürcher Telefon-Gesellschaft" mit nur 98 Eintragungen auf. In der Schweiz hat sich das Telefonbuch schnell entwickelt.

Auch das schweizerische Telefonbuch ist im Internet unter der Adresse lokal verfügbar. und für den Zugang von einem Handy aus, zum Beispiel als Handy-Applikation von lokal. Das neue Regionaltelefonbuch Lokal Guide von local.ch ist seit 2013 verfügbar. Mit rund 100 Regionalausgaben ersetzt dieses Print-Telefonbuch alle bisher in der Schweiz existierenden Telefonverzeichnisse.

Der lokale Führer enthält die wohlbekannten Branchenbücher mit den Rufnummern und Anschriften von Firmen und Privaten in der Schweiz. Darüber hinaus gibt es im Local Guides einen Redaktionsteil mit Infos über die Stadt. Die lokale Anleitung ist auf 100%igem Recyclingpapier ausgedruckt. In vielen Telefonverzeichnissen gibt es die so genannten?yellow sides?, in denen kommerzielle Akteure nach Industrien gegliedert sind.

Diese unterscheiden sich zum einen von Enzyklopädien und zum anderen zwischen den einzelnen deutschen Sprachregionen, vgl. ? ABC. Ein Telefonbuch aufzubrechen ist ein typischer Trick.

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