Thüringer Allgemeine Weimar

Der Thüringer General Weimar

Die erste Adresse Thüringens für Information, Kommunikation und Marketing. Jugendstil, Bad Langensalza, Eichsfeld, Eisenach, Erfurt, Gotha, Ilmenau, Mühlhausen, Nordhausen, Sondershausen, Sömmerda and Weimar. Die Ostthüringer Zeitung (Gera) and Thüringische Landeszeitung (Weimar).

Wechsel des Chefredakteurs der Thüringer Allgemeine

Der Thüringer Allgemeine erhält einen neuen Chefredaktor. Nach Johannes M. Fischer kommt der 38-jährige Jan Hollitzer zum ersten Mal am selben Tag. TA ist mit einer Gesamtauflage von 150.000 Stück die grösste Tageszeitung Thüringens. Darüber haben wir mit Michael Tallai, Geschäftsführender Gesellschafter der Thüringer Mediagruppe, nachgedacht. Hier ist der neue Mann Holland kein Fremder, sagt Tallai.

Anschuldigung des Antisemitismus in der Luft - Musikkritiker greift das Fest "Yiddish Summer Weimar" an.

Mit der polemischen Erwähnung eines Musikkritikers mit dem "Jiddischen Sommer" ist Weimar in einen Zustand der Verunsicherung geraten. Die Festivalleiterin Alan Bern profitierte von "humanitären Verschuldungen aus dem Zweiten Weltkrieg", schreibt die Publizistin Ursula Mielke in der "Thüringer Allgemeinen". Im Yiddish Summer Weimar treffen sich seit 19 Jahren Menschen aus aller Herren Länder.

Aufführen von jüdischer Literatur, Erlernen von jiddischem Judentum, Anhören von Konzerten. Alan Bern, der Begründer und Direktor des Yiddish Summer, sagt, dass man auch etwas über sich selbst lernt. "â??Um gewisse Ornamente zu fÃ?hren, um richtig zu Ã?bersetzen, muss ich eine andere Körperlichkeit und eine andere EmotionalitÃ?t gewÃ?hrleisten. Der jiddische Sommer Weimar wird wieder aufgebaut.

Den Auftakt bildete der Kinderchor von Cadya: 14 Frauen zwischen 12 und 19 Jahren aus Weimar und Israel. Dann kam das Unerwartete: Eine erfahrene Musikkritikerin der " Thüringer Allgemeinen Zeitschrift ", Ursula Mielke, beschimpfte in einem Beitrag den Friedenswunsch als blauäugig und dem Leben fremd. Festivaldirektor Alan Bern beschuldigte sie, den Jiddischen Sommer nur in Deutschland und nicht in seiner reichhaltigen Heimatregion USA abzuhalten, weil das Geldmittel für solche Vorhaben hier aus gutem Grund und mit dem Vorwurf " humanitärer Verschuldung aus dem Zweiten Weltkrieg" lose verteilt werden würde.

Mielke schreibt auch: "Künstlich muss man nichts am Laufen halten, oder gar nichts. Die Adressatin Alan Bern, die den Kritiker bisher geschätzt hat, kann es immer noch nicht glauben. "Ich wollte von vornherein hier in Weimar nur dann etwas bieten, wenn es das ist, was sie wollten. Ich bin auch gerne wieder in Weimar - ohne Probleme!

"Ihre Kodes sind "Schulden, Bargeld, Jude". Der Schrecken war groß. In der " Jüdische Allgemeine " schreibt Johannes Heils, dass es ihm - zitiert - in wenigen Linien gelingt, "das ganze Spektrum der modernen Antisemitismusrepertoires aufzunehmen". Johannes Fischer, Chefredaktor der "Thüringer Allgemeinen", entschuldigt sich mit glaubwürdigen, bewegenden Sprüchen.

Auch Alan Bern verlässt sich auf ein Interview mit Ursula Mielke, hofft auf Aufklärung, scheut sich, vom Antisemitismus zu reden. "Bern, es ist notwendig zu unterstreichen, dass er nicht nur gegen Anti-Semitismus, sondern auch gegen Homophobie, Misogynie und Islamophobie ist.

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