Topcall

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Die Serverlösung von Topcall schließt die Lücke zwischen Telefax und E-Mail: Die Wiener Plattform vereint firmeneigene und transparente Messaging-Systeme. Wieners System-Lösungen vereinen die E-Mail-Entwicklungen von führenden Herstellern wie "Exchange", "Notes", "Groupwise", "Connect", "SAP R/2" und "R/3" sowie "Officevision" und Public Message-Verbindungen wie Fax, Internet-Mail, X.400 und Telex. "Nicht nur die Amerikaner sind in der Position, E-Mail-Lösungen zu entwickeln", verweist Martin Hannah, CEO der Topcall International AG, daher diskret auf das Heimatland seines Hauses.

Die 1978 gegründete Firma, die bisher nur Insidern bekannt war, konzentrierte sich zunächst auf die Hostintegration und später auf die Integration von Fax- und Emaillösungen. Topcall wurde vor drei Wochen in eine AG umfirmiert und wird ab dieser Handelswoche an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Für den IPO verweist das österreichische Traditionsunternehmen auf 2800 weltweit eingesetzte Anlagen, darunter über 300 SAP-Anwender.

Laut Dieter Uckelmann, Managing Director der Topcall GmbH, gehören zu den deutschen Auftraggebern unter anderem die Firmen Warta, DeTeMobil, SAP, ABB und andere. Topcall hat mit Wien nun eine Kommunikationsplattform für die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Betrieben etabliert. Nach eigenen Aussagen verfügt das Unter-nehmen als erstes in einem Telekommunikationssystem über folgende Merkmale: - Verbindungen zu Mail-Servern oder Mail-Clients mit dem Post-Office-Protokoll 3 (POP 3) und dem Interaktiven Mail-Access-Protokoll 4 (IMAP 4), - Anwendungsintegration, - Directory-Funktionen mit dem Leightweight Directory Access-Protokoll ( "LDAP"), - ein Java-Message-Client, - Zugriff auf Fax, Telex, X.400 und Internetmail.

Wien ist eine Weiterentwicklung des Kommunikationsservers "Rom". Die Implementierung, Verwaltung und Unterstützung separater Gateway-Lösungen zur Anbindung verschiedener E-Mail- und Applikationsplattformen an Open Communications Services ist seit der EinfÃ??hrung dieser Systemarchitektur zu Beginn des Jahres 1997 nicht mehr erforderlich. Topcall for Java ist aus Intranet-Netzwerken und dem Netz erreichbar. Dadurch erhalten lokale und mobile Benutzer Kommunikationsmöglichkeiten und erhalten über den Webbrowser den direkten Anschluss an Mail- und Telefonbuchfunktionen sowie an das Topcall-Archiv.

Auf dem Topcall-Server ist zunächst das Software-Produkt "TC/Archive" aufgesetzt. Mit dem dedizierten Topcall-Archivserver steht dagegen eine High-End-Lösung für Firmen mit hohem Anspruch an die Speicherung und Suche von E-Mails zur Verfügung. In Wien bietet die Archivierungslösung ein einheitliches System für alle Nachrichtentypen - Telefax, Telex, X.400 und Internetmail inklusive Binäranhänge.

Zum Schutz der Anlagen und Kundendaten kann Topcall ein Update von der rein softwarebasierten Lösung auf den Archivserver anbieten. Darüber hinaus ermöglicht die Systemarchitektur den POP-3-Zugriff auf das News-Archiv, so dass jeder internetfähige Mail-Client mit Wien verbunden werden kann, ohne dass dafür besondere Mailserver oder Gateway-Programme benötigt werden. Der offene IMAP-4-Zugriff auf das Topcall-Meldearchiv durchbricht die Grenze der proprietäre Kooperation zwischen Mailserver und Mailclient - zum Nutzen von Benutzern und Systemadministratoren.

Firmen, die mit IMAP 4 Clients wie Netscape Communicator zusammenarbeiten, können alle Topcall-Dienste wie Fax, Telex, Simple Mail Transfer Protokoll (SMTP) und X.400 in Anspruch nehmen und ihren Benutzern den Zugang zum Topcall-Archiv erlauben. Der offene Datenzugriff auf LDAP ermöglicht es nahezu jedem Mail-Client - auch Topcall for Java -, die im Adressbuch verfügbaren Adressfunktionen zu verwenden.

Über die Verzeichnis-Synchronisation kann Wien die Adressverzeichnisse von Benutzern bestehender E-Mail-Plattformen wie Notizen und Austauschsysteme in die Hand nehmen und allen Benutzern zur Ansprache auf dem Verzeichnisserver zur Verfügung gestellt werden. In Wien steht den Firmen mit der LDAP-Implementierung ein durchgängiges, ganzheitliches Adressverzeichnis für alle Benutzertypen zur Verfügung, das das Problemfeld der Verteilung von Adressdaten auf unterschiedliche Standorte löst und komplexe X.500-Verzeichnisfunktionen erübrigt.

Wien ist ab heute bei Topcall und über das weltweit verfügbare Händlernetz und Systemhäuser zu haben.

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