Unerwünschte Werbung

Ungewollte Werbung

Volle Mailbox: Was gegen unerwünschte Werbung ankommt. Werbemappen, Flugblätter, Handzettel-Mappen - und zwischen diesen setzt die Polizei reguläre: In manchen Tagen schwillt die Mailbox über an. Derjenige, der das nicht will, kann einen Sticker mit der Werbung unerwünschtâ an seinem Postfach befestigen. Doch hält Ein solcher Verweis wirft nicht jede Sendung weit, erklärt Anke Kirchner von der Verbraucherstelle Niedersachsen in Hannover. Firmen dürfen Anschriften zum Beispiel aus öffentlichen Adressenverzeichnissen sind.

Jeder, der solche Briefe nicht bekommen will, sollte sich schriftlich an die Firmen wenden und Einspruch erheben. Damit wird die Adresse des Verbrauchers aus den Adresslisten aller DDV-Mitglieder gelöscht. FÃ Um in die Robinson-Liste aufgenommen zu werden, müssen Sie sich unter ausfüllen auf ein Formular bewerben und es absenden, oder Sie laden sich aus dem Netz herunter und senden es per Briefpost abâ, erklärt DDV-Präsident Patrick Tapp.

Sofern ein Betrieb nicht Mitglied des DDV ist, kann die Gesellschaft per eingeschriebenem Brief unter Rückschein angefordert werden, auf den Versand von Werbemitteln zu verzichten. Sollte das Untenehmen das Nein ignorieren und weiterhin Werbung versenden, kann sich Empfänger an eine der Verbraucherstellen werden. Mail mit Werbung rieselt auch oft in den E-Mail-Posteingang. Unterlässt Die Mail-Empfänger kann sich bei der Federal Network Agency meldet.

Doch Werbung kommt nicht nur per Brief oder E-Mail. Liegt eine solche Zustimmung nicht vor, dann geht es um einen unbefugten Werbetrick, einen so genannten Kaltakquise, erläutert Michael Reifenberg von der Bnn. Netzagentur in Bonn. Jeder, der sich dagegen wehren will, kann sich an die BA wende. Laut Reifenberg ist die Anzahl der geschriebenen Reklamationen bei der BNetzA über unerwünschte unerwünschte Die Anzahl der Werbesendungen ist deutlich gestiegen:

Wenn im Jahr 2015 genau 24.455 Reklamationen erfasst wurden, waren es 2016 29.289. â??Bis Ende Sept. 2017 hatten wir 40.886 Reklamationen erhalten Bis unerwünschte Telefonwerbungâ, erklärt Reifenberg. Grundsätzlich gilt: Wer sich vor unerwünschter Werbung schützen bemüht, sollte schützen mit seinen persönlichen Eckdaten wie Rufnummer, E-Mail-Adresse und dergleichen sein.

Man sollte solche Angaben nur dann machen, wenn es absolut notwendig ist oder man von einer Unternehmenswerbung hören möchte, so Kirchner.

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