Verkauf am Telefon Verboten

Telefonverkauf verboten

ohne ihre schriftliche Zustimmung sind grundsätzlich verboten. Erwarten Sie nicht, beim ersten Kontakt etwas zu verkaufen, das meinen Chefteppichen, Diamanten oder Aktien verkaufen würde. Bei Vertriebsprofis hört man immer wieder: "Wenn man nein sagt, beginnt der Verkauf erst". Es ist verboten und sollte an die Bundesnetzagentur gemeldet werden.

Handywerbung

So ist seit Anfang 2009 das Bundesgesetz zur Bekaempfung der illegalen Telephonwerbung in Kraft; seit Anfang 2013 ist das Anti-Ackocke-Abkommen in Kraft. Nichtsdestotrotz hört der Fluss ungewollter Gespräche von zweifelhaften Anbietern von Finanzanlagen oder Versicherungsangeboten, Haushaltsgeräten oder Zeitungsabonnements am Telefon nicht auf. Wenn ein Ihnen nicht bekanntes Untenehmen zu Werbungszwecken anruft, ist das Telefonat nicht zulässig. Will ein Unternehmer Sie zu Vertriebszwecken per Telefon kontaktieren, ist dies nur zulässig, wenn Sie dem zuvor explizit zugestimmt haben.

Eine solche Zustimmung kann prinzipiell auch durch Anklicken einer von der Gesellschaft vorgefertigten Deklaration erfolgen. Dies bedeutet, dass der Werbetreibendenkreis eindeutig definiert werden muss und auch die zu bewerbenden Artikel benannt werden müssen. Erst dann ist eine solche Aussage wirkungsvoll und bewirkt, dass die Firmen Sie zu Werbungszwecken ansprechen können.

Allerdings verbergen viele Firmen solche Zustimmungserklärungen immer noch in ihren Allgemeinen Bedingungen und rufen dann diese Bestimmungen an. Lies daher auch das Kleinformat und lösche die dazugehörigen Stellen, wenn du den telefonischen Support ausklammern möchtest. Jetzt bekommen Sie einen Rückruf vom Herausgeber und werden zunächst befragt, ob Sie mit der Tageszeitung nicht zufrieden waren oder ob die Lieferung nicht glatt verlaufen ist.

Dann wird der tatsächliche Verwendungszweck des Telefongesprächs angesprochen: Solche telefonischen Folgewerbungen für gekündigte Verträge sind nicht zulässig. Nur in Ausnahmefällen wäre es zulässig, wenn das Telefongespräch ausschliesslich zur Steuerung des eigenen Vertriebs verwendet würde. Ungewollte Werbung am Telefon kann nicht mit letzter Gewissheit verhindert werden; auch diejenigen, die in einem öffentlichem Adressbuch (z.B. im Telefonbuch) eingetragen sind, müssen mit Werbegesprächen nachziehen.

Für die mit Abstand größte Anzahl dieser Gespräche macht das Unter-nehmen geltend, dass der Auftraggeber seine Zustimmung erteilt hat. Tragen Sie Ihre Firmenrufnummer nur dann ein, wenn dies für die Vertragsbearbeitung erforderlich ist. Beachten Sie bei Vertragsabschluss Bestimmungen, die die Aufbewahrung und Verwendung Ihrer personenbezogenen Nutzungsdaten für Werbezwecke ermöglichen und löschen Sie diese.

Die Gewinnspiele werden in erster Linie zur Datenerhebung eingesetzt; wenn möglich, sollten Sie bei der Anmeldung Ihre Rufnummer nicht angeben oder, wenn es sich um eine Pflichtinformation handele, der Verwendung aller Ihrer Angaben für Werbezwecke ablehnen. Telefonische Vertragsabschlüsse sind auch ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung wirksam. Sie können aber in der Regelfall telefonische Vertragsabschlüsse aufheben.

Die Frist läuft ab Vertragsabschluss, jedoch nicht bevor Sie die Sache empfangen haben und der Auftragnehmer Sie über das Rücktrittsrecht unterrichten konnte. Wenn Sie über das Rücktrittsrecht nicht unterrichtet wurden, verfällt das Rücktrittsrecht nach 12 Monate und längstens 14 Tage. Im Falle einer Serviceleistung entfällt das Rücktrittsrecht, wenn der Auftragnehmer die Serviceleistung in vollem Umfang erbringt und erst mit der Durchführung des Vertrages angefangen hat, nachdem der Konsument seine ausdrückliche Einwilligung dazu erteil hat.

Einige Verträge sehen kein Rücktrittsrecht vor - zum Beispiel Verträge über Transportdienstleistungen. Eine einfache Rücksendung der Waren genügt nicht. Allerdings kann der Auftragnehmer die Rückerstattung des Betrages ablehnen, bis er die Waren zurückgegeben hat oder bis er den Beweis für den Versand der Waren erlangt hat.

Bei der Rückgabe der Waren sollten Sie den Paketschein zur Überprüfung behalten. Sie haben die Rücksendekosten zu übernehmen, wenn der Auftragnehmer Sie vorher darüber informiert hat. Aufgrund einer Rechtsänderung steht den Unternehmen seit dem 31. Dezember 2014 diese Wahlmöglichkeit der Rückgabe der Waren an die Konsumenten zur Verfügung.

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