Verkauf Internet Domain

Internet-Domainverkauf

Das BFH muss darüber befinden, ob der Verkauf einer Domain als andere Dienstleistung steuerpflichtig ist. Die FG Köln: Der Verkauf einer Internet-Domain hat keinen steuerpflichtigen Verweis auf Einkommensarten nach dem Einkommensteuergesetz. Die Erlöse aus dem Verkauf einer Internet-Domain unterliegen nicht der Einkommenssteuer, wenn der Verkauf außerhalb der ein-jährigen Spekulationsfrist stattfindet und der Veräußerer nicht gewerbsmäßig tätig ist. Das hat das Kölner Finanzministerium beschlossen. Als weitere nach 22 Nr.

3 Stockwerkeigentum zu versteuernde Dienstleistung sah das Steueramt den Verkauf einer Domaine.

Das Kölner Finanzamt ist diesem Beschluss nicht nachgekommen. Die Berufung an den BFH hat das Landgericht zugegeben, da der BFH noch nicht darüber entscheidet, ob der Verkauf einer Domain als andere Dienstleistung steuerpflichtig ist.

Mit Tuvalu wird Fernsehen gemacht

Nicht gerade ein reichhaltiges Staat ist der pazifische Insellebensstaat Tuvalu - aber mit der Bezeichnung ".tv" ist er im Internet in vielerlei Hinsicht sinnvoll präsent. Eine Vereinbarung mit dem US-Unternehmen DotTV könnte sich als finanzielle Bereicherung für Tuvalu erweisen: Die Internetfirma will dem Bundesstaat in den kommenden zehn Jahren 50 Mio. Euro an Gebühren für die Nutzung und den Weiterverkauf der Domainendung ".tv" bezahlen.

Staatliches Wappen von Tuvalu: "Wir waren sehr, sehr, sehr, sehr arm" "Das ist das denkwürdigste Doppelbuchstaben-Symbol der Welt", erklärte DotTV-Chef Lou Werner die Investitionen. Die im Internetgeschäft gebräuchliche Adressende ".com" reicht für viele Firmen nicht mehr aus, verlässt sich die Firma auf die Tatsache. Künftig können Fernsehstationen nach der Wunsch des DotTV-Chefs ihrem surferischen Publikum mit ihrer Internet-Adresse zeigen, was sie vorhaben.

Durch Adressauktionen auf der Internetseite des Unternehmens wird das Kundeninteresse bereits getestet: Domains wie "Coke.tv" oder "Beatles.tv" werden zurzeit jedoch nur für 4000 bzw. 5100 Euro angeboten. Schließlich: Das ziemlich rätselhafte "I.tv" steht mit 32.000 Euro auf der Ausschreibungsliste. Alles in allem will das Konstanzer Institut 200 Internet-Domains für 300.000 Euro während eines Testlaufs letzte Handelswoche ausgeben.

Laut Vereinbarung soll DotTV in einem Quartal an Tuvalu wenigstens eine Mio. USD auszahlen - für den aus neun Atolle mit über 10.000 Bewohnern bestehenden Inselstaat wäre dies die grösste Einkommensposition im Staatsbudget. Vor mehr als einem Jahr erhielt ein kanadisches Unternehmen - ebenfalls für 50 Mio. USD - den Auftrag für die sinnvolle Abkürzung.

"Ich bin mir nicht ganz sicher, ob sich die Vorstellung durchsetzen wird, bei allem Respekt für die Menschen in Tuvalu."

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