Von Namen Kaufen

Vom Namen kaufen

Adeltitel - was ein "von" im Namen bedeutet. Es gibt zwei Kandidaten für die neue Position, aber welcher ist besser für Sie in Frage kommend? Die Sache ist für den Diplom-Volkswirt Uwe Kanning von der Universität Osnabrück klar: "Es ist eher so, dass der Adelskandidat den Posten erlangt. "In einer einzigen Untersuchung stellte er 800 Fächern unterschiedliche Vita vor. Es galt, die CVs anhand verschiedener Punkte zu evaluieren, z.

B. wie klug, originell und teamorientiert die Kandidaten zu sein scheinen.

Anschließend sollten die Befragten darüber befinden, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Kandidatinnen und Kandidaten zu einem Interview einberufen werden. Der Inhalt der CVs war gleich, die Antragsteller unterscheiden sich nur in Bezug auf Gender und Name. Weil einige von ihnen ein "von" in ihrem Namen hatten. Die Folge: Kandidatinnen und Kandidaten mit Adelstiteln hatten in einigen Punkten einen klaren Vorzug.

"Sie galten nicht als schöpferischer oder intelligenterer als andere Antragsteller, aber sie waren durchsetzungsfähiger", sagt Kanning. Darüber hinaus wurde ihnen mehr Leadership-Kompetenz zugeschrieben - mit anderen Worten, die für Führungspositionen wichtige Kompetenz. Darüber hinaus waren die Testpersonen der Meinung, dass Kandidatinnen und Kandidaten mit edlen Namen häufiger als andere angeworben werden - ein weiteres Argument.

Auch wenn Personalvermittler passende Kandidatinnen und Kandidaten anhand objektiver Merkmale beurteilen sollten, tun dies viele offenbar ganz bewusst auf intuitive Weise - aus dem Darm. Das liegt daran, dass das Untenehmen nicht zwangsläufig den besten Mitarbeiter für eine Position bekommt: "Die tägliche Praxis beweist, ob der Mitarbeiter wirklich die passende Person für die Position ist.

Sie haben seit dem in Kraft getretenen Grundgesetz von Weimar keine rechtlichen Vorzüge mehr. Trotzdem scheinen sie an manchen Stellen noch von ihrem speziellen Namen profitiert zu haben. "â??Ein Ehrentitel ist ein gutes Zeichen, um sich von der Masse abzuhebenâ??, sagt der Adelige Michael Hartmann. Auch heute noch betrachten ihre Nachfahren Personalentscheider als Disziplinärere, Selbstbewusstere und Entscheidendere als andere Bewerber - jedenfalls unbewusst.

Hartmann sagt: "Ich kenn ein Beratungsunternehmen, in dem bis vor wenigen Jahren jeder Angestellte einen Adelsanspruch hatte, von der Rezeption istin bis zum Geschäftsführer. "Kaufen Sie einen Adelstitel: ja oder nein? Doch was ist, wenn man Schmidt, Zimmermann oder Schneider heisst und trotzdem die Privilegien eines Adelsstitels nutzen will?

de gibt es Bücher wie Graf von Mainau und Herzog von Mercedes für ein paar EZ. Manche dieser Provider wirbt damit, dass die Namen aus wirklich bestehenden Verwandten kommen - und somit nicht zwanglos erfunden sind. Juristisch gesehen kann man einen solchen Namen als Ergänzung zum tatsächlichen Namen eintragen.

Aber auch wenn ein Adeliger Titel in den meisten FÃ?llen VorzÃ??ge bringen kann, gibt es natÃ?rlich Ausnahmen: "Im Allgemeinen, wenn ein FÃ?hrer aus der Arbeiterklientellschaft kommt und sich nach oben gearbeitet hat, wird er Menschen mit einer Ã?hnlichen Karriere oft aufwÃ? Eine solche Exekutive könnte aristokratische Bewerber rasch als rotzfrech betrachten - vor allem, wenn sie dies durch ihr Erscheinen bestätigen.

Wir wollten wissen, ob ein Adeltitel wirklich Karrierechancen für die Gründer Berlins mit einem solchen Namen eröffnet. Mit ihrem Namen hätten andere keine Vorzüge erfahren, wie z. B. der Gründer von Tausend-Kind, Frau E. T. E. A. von Gagern: "Was in meinen Vorstellungsgesprächen zählt, ist das, was ich bisher gemacht habe", meint sie. Selbst wenn sie heute für Tausende von Menschen arbeitet, betrachtet sie andere Aspekte als den Namen: "Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die Bewerber teamfähig sind, Tatkraft haben und mit dem Wandel gut umgehen können.

" Und in der Szenerie würde man sagen: "Normalerweise stell ich mich nicht Dr. von Geiger vor, ich stell mich auch nicht Dr. von Geiger vor, sondern Anike."

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