Was ist eine Definition

Eine Definition ist

Auch eine Definition (lateinisch definitio "Demarkation", von "(von etw.) abwärts/weg" und finis "Grenze") ist abhängig von der hier verfolgten Lehre. Das Definieren kommt vom lateinischen Wort für "abgrenzen". Die Definition ist eine sehr wichtige Textart, da sie oft der Ausgangspunkt für wissenschaftliche Arbeiten ist. Das Ziel einer Definition ist es, den Inhalt eines Begriffs genau zu charakterisieren.

Definition der Bedeutung von Begriffen, die in den Naturwissenschaften verwendet werden (Nominaldefinition).

Begriffsbestimmung

Definition kommt vom südamerikanischen Wörterbuch für "delimit". Die Definition ist, wie alle Menschenhandlungen, in erster Linie zielführend: Die Definition: Ein Terminus oder eine Formulierung wird zur Verdeutlichung seiner Anwendung aufbereitet. Die Definition sollte zu einem Kriterium führen, auf dessen Grundlage man bestimmen kann, ob etwas unter den Terminus gehört. Definition ist daher eine metalinguistische Aktion, deren Ziel es ist, die Kommunikation zu optimieren.

Zu Beginn ist eine komplizierte Fragestellung, was tatsächlich festgelegt ist, Worte, Ausdrücke oder Objekte. Zum Beispiel, wenn ich definiere: Ein Ofen ist ein Apparat oder ein Kamin, wo Lebensmittel zubereitet werden, habe ich den Ofen (Objekt) oder Ofen (Wort) oder "Herd" (Begriff) festgelegt? Obwohl dies so gestaltet ist, als wäre eine Objektklasse definitiv festgelegt, ist damit eine Sandale gemeint, ein geöffneter Frauenschuh mit einem höheren Absätzen.

Schlussfolgerung: Objekte sind nicht deklariert. Damit stellt sich die Fragestellung, ob es sich um eine Begriffsdefinition handelt (siehe Kapitel über Ausdrücke). Seit der Schulzeit wird zwischen zwei Definitionstypen unterschieden, der nominalen Definition und der realen Definition. Unter einer nominalen Definition versteht man die Definition eines Ausdrückes. Die reale Definition ist die Definition eines Begriffes.

Er bittet den Vortragenden daher, die "Hypothese" zu formulieren. Der Vortragende legt dann fest: Eine Thesen sind Annahmen über eine Tatsache in einem Erfahrungsgebiet; sie haben den Rang einer Thesen, solange sie nicht nachgewiesen, vor allem aus einer Lehre abgeleitet und nicht wiederlegt wurden. Dabei hat der Lehrende eine reale Definition vorgenommen, d.h. er hat einen Terminus erläutert.

Durch die Formulierung des Phänomens führt er das Konzept auf den Punkt: Dies ist eine wortgetreue Beziehung zwischen zwei Verbtypen, von denen einer die Transformation eines Objekts vom Zustands Z1 in Z2 und der andere die Transformation des Objekts vom Zustands Z2 in Z1 ist. Jetzt braucht er nur noch einen passenden Ausdruck für den so konzipierten Termin.

Daher legt W fest: Bei einer Definition von B1, die die Übertragung eines Objekts vom Zustands Z1 in den Zustands Z2 beinhaltet, und einer Definition von B2, die die Übertragung des Objekts von Z2 in Z1 beinhaltet, werden B1 und B2 reversibel zueinander aufgerufen. Damit hat W dem Term einen Term zugeordnet, d.h. er hat eine nominelle Definition von "reversiv" vorgegeben.

Die reale Definition ist die Erläuterung eines Begriffes, der darauf abzielt, die Verwendung des Begriffes zu bestimmen. Unter einer nominalen Definition versteht man die ausdrückliche Verwendung eines Begriffes, dessen Zweck es ist, einen Term für einen Term zu definieren, d.h. ihn durch Verknüpfung mit einem Word überschaubar zu machen. Nun können wir eine echte Definition von "Definition" liefern (siehe Definition bei Wikipedia s.v.): Die Definition eines Begriffes oder (eines gewissen Sinnes) eines Ausdruckes ist eine Schilderung seiner Absicht.

In einer Definition wird die Absicht eines Begriffes ausdrücklich erklärt. D. h., es zeigt den Satz von Merkmalen, die allen und nur den Einheiten gemein sind, die die Erweiterung des Ausdrucks ausmachen. Mit dieser Definition von "Definition" wird angestrebt, die Gemeinsamkeiten zwischen "realer Definition" und "nominaler Definition" zu ermitteln, wobei letztere leicht zugunsten der erstgenannten heruntergespielt wird.

Die Definition erklärt also die Absicht, nicht die Verlängerung eines Terminologie. Andererseits würde der Sinn der Definition nicht dadurch erfüllt werden, dass ein Maßstab angegeben wird, nach dem die Aufnahme eines Unternehmens in die Verlängerung einer Laufzeit entschieden werden kann. Begriffsbestimmungen, die auflisten, was unter einen Terminus gehört, sind daher unangebracht.

Der Begriff "Definition" schliesst eine Anzahl von Sprechhandlungen oder Satzgebilden aus, die auch als "Definition" bezeichnet werden, und ist in dieser Hinsicht schmaler als die Gesamtheit der verwendeten Sprachen. Dass eine Definition beispielsweise die Absicht eines Begriffes ausdrücklich macht, wird durch die scheinbare Definition oder Definition per ostensionem (durch demonstratio ad oculos) nicht erfüll.

Es wird hier per scheinbar durch Erna's Äusserung im nachfolgenden Gespräch definiert: Wo Erna's Äusserung praktisch als "alles, was die essentiellen Qualitäten davon hat" zu deuten ist. Begriffsbestimmungen per ostensionem sind ein integraler Bestandteil des Umgangs mit der Natursprache und vor allem des Spracherwerbs. Für Prototypen eignen sie sich besonders gut, wenn auf eine Fokusinstanz verwiesen wird.

Allerdings entsprechen sie nicht der obigen Definitionsbedingung und werden daher im Nachfolgenden nicht berücksichtigt. Diese Art der Gleichwertigkeit wird als reduzierende Definition bezeichnet. Der Ausdruck spiegelt die Erkenntnis wider, dass diese Definition nicht die Absicht des Begriffes erklärt, sondern einem alltäglichen Ausdruck einen Terminus zuweist, der (an anderer Stelle) in einer wissenschaftlichen Arbeit erklärt wird.

Dies ist in gewisser Weise eine nominale Definition, soweit sie ein naturwissenschaftliches Verstehen des rechten Gleichungsäquivalents erfordert und ihr den alltäglichen Gesichtsausdruck zuweist. Formell gesehen ist eine Definition die Zuweisung zweier Ausdrücke zueinander. Der definierte Begriff wird als Definition bezeichnet, in den oben genannten Beispiel hypothesent.

Der Begriff Definition ist mehrdeutig, da er sowohl die Funktionsweise der Definition als auch die Definition impliziert. Man braucht den Begriff Definitionen nur in Zusammenhängen, in denen diese Mehrdeutigkeit zu vermeiden ist.

Bei der Zuweisung wird das Definitionsendum mit der Definition verglichen. Allerdings kann man den Begriff der engstirnigen Verteilungssynonymie nicht auf Begriffsbestimmungen anwenden, denn aus reinen Stilgründen kann die Definition nicht überall für das Definendum verwendet werden. Unabhängig von diesen Standpunkten muss jedoch gefordert werden, dass das Definendum die Begriffsbestimmungen an allen Orten, an denen sie in einem Text vorkommen, enthält.

In der Folge beschränkt man sich auf reale Definitionen und fragt sich als nächstes: Wie kann man gezielt und richtig definieren? Das Problem hat zumindest zwei Aspekte: Woran erkennt man, was die Absicht eines Termins ist? Wofür ist eine Definition gedacht? Bei der ersten Fragestellung geht es um die Semantikanalyse, bei der zweiten um eine Textart.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Methode aus zwei Stufen besteht: Bestimmen, in welchen Paradigmen und Syntagmaten das Definendum in der jeweiligen Landessprache steht. Testen Sie Ihren Definitions-Versuch, indem Sie die Definitionen in Dokumenten für das Definendum verwenden. Bei der Bestimmung der Paradigmenbeziehungen wird das Definendum mit bedeutungsbezogenen Äußerungen verglichen und gegen sie abgegrenzt.

Wenn man zum Beispiel "Hypothese" definiert, muss man sie von "Theorie", "Satz", "These", "Argument", "Beobachtung", "Beweis" usw. unterscheiden. Die Unterordnung unter den korrekten Gattungsbegriff ist dabei von großer Bedeutung. Bei der Bestimmung der syntaktischen Beziehungen wird geprüft, in welchen Zusammenhängen das Definendum angewendet wird. Wenn beispielsweise der Ausdruck "Methodik" benutzt wird, wird darauf hingewiesen, dass er in Datensätzen wie Erna die Sprachmethodik noch nicht beherrschen, und es wird der Schluss gezogen, dass es eine Methode pro Fachrichtung sein kann.

Betrachtet man die Paradigmenbeziehungen des "Menschen", so findet man, dass der Ausdruck nicht in direktem Widerspruch zum "Vogel" steht; und betrachtet man die syntaktischen Beziehungen des "Brunnens", so findet man, dass es ein Platz ist, an den der Mensch zum Trinken geht. Ein Ausbau der Verpflichtung zur Einhaltung der Paradigmen- und Syntaxbeziehungen des Definiendums, die hier nicht ausreichend angestrebt werden können, ist die folgende:

Eine wissenschaftliche Bezeichnung kann nur im Kontext einer theoretischen Definition verstanden werden. Ein Laie erwartet von einem Naturwissenschaftler manchmal, dass er ihm einen Terminus erläutert, und ist enttäuscht, wenn der Naturwissenschaftler weit davon entfernt ist. Das Beispiel des Bedeutungsbegriffs zeigt jedoch, dass es in der Philosphie und in der Sprachwissenschaft unterschiedliche Zugänge zu seiner Auffassung gibt, die alle umfassende Theorieannahmen machen.

Grundsätzlich ist dies bei jedem Theoriebegriff der Fall: Er kann nicht ohne Vorannahme festgelegt werden, sondern ist Teil eines Theoriegebäudes, in dem einige Wörter grundlegend sind, andere abgeleiteten werden und wo es demzufolge in den Begriffsdefinitionen einiger Begriffsdefinitionen bereits vorher definierte gibt. Die zweite Stufe der Methode besteht im wesentlichen darin, sicherzustellen, dass die Definition nicht zu engstirnig oder zu breit ist.

Es gibt auch die Verwendung des Begriffs Definition, der das Definendum bezeichnet, an das man nicht denkt und von dem man sich Gedanken machen muss, ob man es ein- oder ausgrenzen will. Angenommen, ich habe den Begriff "Satz" als "die kleinsten sprachlichen Einheiten mit einer illusorischen Kraft" bezeichnet, und ich stosse auf die Aussage in einem Wort, dass "die Sinfonie viersätzig ist ", dann werde ich mich höchstens gezwungen sehen, vor meiner Definition eine Anmerkung zu machen, dass es in unserem Kontext der Satzbau als linguistische Instanz sei, aber nicht, die Definition zu verändern.

Im Falle von Polysemie kann es jedoch Anlass zu einer Überarbeitung der Definition geben. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Definition zu unterziehen. Nehmen wir an, ich habe "Flügel" als das "seitliche Ende eines Vöglings oder eines Flugobjekts" bezeichnet und stosse nun auf den Begriff der Gebäudeflügel. Vielleicht finde ich dann heraus, dass meine Definition zu schmal ist und verwandle sie in ein "laterales Ende eines Objekts".

Im letzten Beispiel gibt es zwei Dinge: Wenn ich die Definition in der beschriebene Form verändere, d.h. schmal oder - wie hier - erweitere, dann lege ich tatsächlich einen anderen Termbank. Jede Definition, die elementare logische Anforderungen erfüllt, legt ein Konzept fest, und zwar ungeachtet der Fragestellung, ob es einen passenden Dateinamen dafür gibt.

Dies ist jedoch die Sichtweise einer nominalen Definition. Ich muss, wenn ich eine echte Definition vorhabe, zunächst einmal Klarheit über das Definendum schaffen und dann die bestmögliche Definition dafür aufstellen. Zum zweiten verdeutlicht das Beispiel des Flugzeugs - und noch mehr das Beispiel des Vorschlags - einmal mehr aus einer anderen Sicht, dass echte Definitionen eigentlich Begrifflichkeiten und nicht Worte sind.

Wenn diese nicht auf einen gemeinsamen Nominator reduziert werden können, muss einer davon als Definitionsdokument für die Definition ausgewählt werden. So kann man sich zwar systematisch von der eigentlichen Anwendung eines Begriffs in der beschriebenen Art und Weise leiten und definieren, aber aus einem theoretischen Blickwinkel definieren wir einen Terminus unabhägig von der Fragestellung, wie er genannt wird.

Insofern weicht die naturwissenschaftliche Definition von der lexikografischen Definition ab. Letzteres ist in jedem Fall eine nominelle Definition, da es das Signifikat eines Begriffes einer gewissen Formulierung aufzeigt. Auf diese Weise kann eine vollständige Erklärung der Bedeutung eines Worts erreicht werden. Bei der naturwissenschaftlichen Definition eines Begriffes ist die lexikografische Angabe der Bedeutung für eine einzelne eindeutige (d.h. weder gleichnamige noch polysemische) Lesart eines solchen Begriffes am besten miteinander zu vergleichen.

Wofür ist eine Definition gedacht? Die Gelehrten (nach Platon und Aristoteles) antworteten auf diese Fragen mit dem denkwürdigen Satz: "Die Definition[eines Artenbegriffs] erfolgt durch die nächsthöhere Art und den artenbildenden Differenz. Im Gegensatz zur Botanik sind die Begriffe "Gattung" und "Art" hier nicht als Bezeichnung für bestimmte Stufen einer Klassifikation zu interpretieren, sondern als Relativität zueinander: Wenn x mit y unterbewertet ist, dann ist x eine Art von y, und y ist eine Art von x.

Diese Vorgehensweise geht daher von einer Klassifikation aus, so dass man den Gattungsbegriff für jedes Konzept leicht eintragen kann. Hier sind einige Grundsätze für geeignete Definitionen: Zum einen könnte ein Term durch Bezugnahme auf die darunter liegenden Terme, d.h. seine Unterbegriffe oder die Bestandteile des bestimmten Objekts, definiert werden. Man könnte also "Hund" bezeichnen, indem man (repräsentative) Hund rassen und "Lampe" als Objekt aufzählt, das aus einem Lichtkörper ("Lichtquelle" in der Handelssprache) und einem deckenden oder lichtdurchlässigen Schatten besteht, so dass der Schatten den Lichtkörper ganz oder teilweise bedeckt und sein zum Teil in eine gewisse Himmelsrichtung richtet (Bündel oder Streuscheiben).

Diese Vorgehensweise sollte jedoch nicht nur auf ein Konzept eines Gesamtsystems angewendet werden. Für diesen Fall wird "Dackel" mit Verweis auf die Gattung PROXIMAL als eine besondere Hundesorte bezeichnet, aber "Hund", indem man seine Teilkonzepte einschließlich des Dackels zählt. So müsste man alle Konzepte des Gesamtsystems durch ihre Unterkonzepte eingrenzen. Auch wenn das Vorgehen einer Definition durch Enumeration von Teilkonzepten oder Bauteilen nicht funktioniert, werden solche Begriffsbestimmungen dennoch immer wieder neu aufgesetzt.

Beispielsweise definiert die Schulgrammatik den relativen Satz als untergeordneten Satz, der durch ein relatives Pronomen eingeführt wird, oder das unmittelbare Ziel als das im Vorwurf befindliche Bestandteil des Spruchs. Eine solche Definition entspricht nicht der Art und Weise, wie Menschen Konzepte erstellen und auf neue Objekte übertragen. So wird beispielsweise der Ausdruck "Relativsatz" seit Jahrtausenden für Bauten verwendet, wie bei dem Mädchen, das wir gestern gesehen haben, wo kein relatives Pronomen zu erkennen ist, und ebenso der Ausdruck des Direktobjekts bei Bauten, wie wir sie bei einem Mädchen gesehen haben, wo kein Vorwurf zu erkennen ist.

Aus solchen Beispielen geht hervor, dass für uns das Substantive, das Definitive in solchen Konzepten nicht ihre Komponenten sind, sondern der syntaktische und parodigmatische Zusammenhang, in dem sie sich befinden, und die Aufgaben, die die vorgesehenen Objekte wahrnehmen. Die Tatsache, dass ein Term nicht durch das Aufzählen von Hyperonymen bestimmt wird, bedeutet, dass er nicht durch die Festlegung von Alternativbegriffen bestimmt wird.

Nehmen wir die folgende Definition an: "Etwas zu entkräften bedeutet, entweder einen Konflikt darin zu zeigen oder ihm ein gegenteiliges Beispiel zu geben". Diese Definition drückt nicht den Gemeinsamkeiten der beiden Varianten aus. Mit der Definition "etwas zu leugnen bedeutet zu zeigen, dass es nicht wahr ist" wird dieses Phänomen vermieden. Das Konzept des Scholastischen und Aristotelischen Ansatzes weicht von den zitierten Falschverfahren dadurch ab, dass es die Definition zunächst in seinem Umfeld quasi ganzheitlich erfasst und erst dann seine Einbauten, quasi im analytischen Sinne einbezieht.

Hier ist zwischen der Definition und der Bildung des Begriffes zu differenzieren. Obwohl die herkömmliche Definition im dargestellten Sinn ein Top-Down-Verfahren ist, gibt es bei der Bildung von Termen zwei Himmelsrichtungen. D. h. man kann ein neues Konzept formen, indem man die Absicht eines umfassenderen Konzepts mit Spezifika bereichert (top-down), oder man kann es formen, indem man Ähnlichkeiten in bestimmten Konzepten aufdeckt, von denen man ein generisches Konzept abstößt ("bottom-up").

Es ist in den beiden nachfolgenden Konfigurationen verfügbar: Jemandem etwas anzulasten heißt, ihn eines Übels zu beschuldigen, dessen er für schuldig erachtet wird. Jemanden wegen einer Sache zu beschuldigen heißt, ihn wegen dieser Sache zu beschuldigen. Eine solche Kreisform ist in Dictionaries üblich, wo z.B. das "Klingeln" durch "Klingeln" und das "Klingeln" durch "Klingeln" durchlaufen wird.

Es handelt sich um eine moralische Klasse, die die sytaktische oder semiantische Beziehung eines Noms zu seinem Zusammenhang beschreibt. Um Rundheit zu vermeiden, ist es daher erforderlich, sicherzustellen, dass die in den Definitionen verwendeten Termini ohne Bezugnahme auf das Definendum festgelegt werden (oder sein können). Die Zirkularitätsfreiheit steht in engem Zusammenhang mit der Anforderung, dass die in den Definitionen enthaltenen Konzepte elementarer sein müssen als die Definitionen.

Betrachten Sie die auf dieser Webseite gebilligte Definition von "direktem Objekt": Das unmittelbare Ziel eines Verbes ist das seiner Abhängigen, das bei der Passionierung Gegenstand wird. Erstens, nach dem, was bereits über die Kreisförmigkeit gesagt wurde, können wir jetzt nicht mehr die "Passivierung" als eine Aktion bezeichnen, die das unmittelbare Ziel zum Gegenstand macht.

Vielmehr werden sie wie nachstehend beschrieben definiert: Das Passivieren eines Sätze ist eine Aktion, die S in einen ansonsten identischen Sätze S' verwandelt, bei der das Individuum von S abgezogen wird. Aber jetzt scheint es, als hätten wir einen simplen Terminus durch einen komplizierten Definition. In der Definition von "Passivierung" gibt es nämlich "Subjekt", was in der Tat einfacher ist.

Doch das "direkte Objekt", das in seiner konzeptionellen Vielschichtigkeit dem "Subjekt" gleichgestellt werden sollte, wird wiederum durch die "Passivierung" bestimmt. Inwieweit eine solche Definition wirklich unangebracht ist, kann natürlich erst entschieden werden, wenn man das gesamte Definitionsaufbau betrachtet. Es kann in komplex konzeptionellen Gebäuden lange Definitionsketten gibt, in denen eine indirekte Rundheit leicht unerforscht bleibt.

Will man zum einen das angestrebte Klarstellungsziel und zum anderen die Vermeidung von Rundheit verwirklichen, kommt man zu dem Schluss: Die Relation, dass die in der Definition vorkommenden Konzepte elementarer sind als das Definendum, ist insofern transzendent, als dass diejenigen Konzepte, die die Grundlage für (die Definionen von) allen anderen bilden, die elementarsten sind.

Im Rahmen der grundlagenorientierten Forschung geht es in vielen naturwissenschaftlichen Fachgebieten um die Fragestellung, was ihre ursprünglichen Konzepte sind. Die Problematik ergibt sich auch beim Erstellen eines Dictionary, denn ein kreisförmiges Definitionsbild ist natürlich nur möglich, wenn einige Wörter nicht definiert sind. Diejenigen, die diese Eingebung nicht haben, werden den Ausdruck dann aber durch seinen Gebrauch verstehen, d.h. durch sein Erscheinen in den Datensätzen einer Lehre oder in den Begriffsbestimmungen eines Dictionary.

Sie kann daher als stillschweigend definierbar angesehen werden. Die Tatsache, dass die im Definendum verwendeten Bezeichnungen elementarer sind als das Definendum, ist eine unerlässliche Grundvoraussetzung für die Umsetzung des Definiums, die im Folgenden erläutert werden soll. Es können nicht nur inhaltliche, sondern auch adjektive und sprachliche Bezeichnungen verwendet werden, wie die genannten Anwendungsbeispiele bereits zeigen. Um einen Beziehungsbegriff zu deklarieren, müssen Sie ihn in expliziter Beziehung zu seinen Beziehungen einfügen.

In den nachfolgenden Festlegungen wird diese Anforderung verletzt: Ein Umschlag ist ein wortreicher Umschlag. Die Vorraussetzung ist eine stillschweigende Bedingung. Ein Mütterchen ist eine Person, die ein Baby zur Welt gebracht hat. Ein Umschreiben ist zwangsläufig ein Umschreiben von etwas, und auch eine Vorannahme. Eine Zeugin ist eine Zeugin für etwas, und eine Mütter sind die Mütter von jemandem.

Die Relais sind Teil des zu definierenden Begriffes. Diese müssen daher im Definendum ausdrücklich gemacht und in den Definitionen wieder aufgenommen werden, z.B. wie folgt: Eine Umbelegung einer Formel A1 ist eine Formel A2, die im Wesentlichen gleichbedeutend mit der Formel A 1 ist, aber deutlicher als diese. Ein Vorschlag P1 ist eine Voraussetzung für einen Vorschlag P2, wobei gdw sowohl P1 als auch sein gegenüberliegendes P2 impliziert (P1 ? P2 und ¬P1 ? P2).

Wenn man ein Event A und eine Persönlichkeit P betrachtet, dann ist P Zeugin von A, gdw P nicht direkt an der Sache dran, sondern war bei A anwesend und hat die Sache mitgenommen, so dass P in der Möglichkeit ist, zu bezeugen, dass A ( "in einer gewissen Weise") stattfand. Das ist die Geburt von x. Die Geburt von x ist diejenige.

Aus dem letzten Beispiel geht eindeutig hervor, dass eine Definition, die die Relativität nicht in Betracht zieht, nicht funktionsfähig ist, weil sie unter anderem die Anwendung des Definiums nicht erläutert. Weil meine Mama nicht "meine Ehefrau, die ein Baby zur Welt gebracht hat" meint. Stattdessen muss die synergetische Bezeichnung klar machen, dass bei meiner Mütter die von mir angesprochene Persönlichkeit den in der Definition durch "x" bezeichneten Platz belegt; und dann kann die Bezeichnung "Frau, die mich zur Welt gebracht hat" kompositorisch abgeleitet werden.

Man kann sehen, dass die argumentierten Begriffe eines Beziehungskonzeptes im Grunde genommen in Gestalt von Variabeln vorliegen. Solche Begründungen unterliegen jedoch oft bestimmten Auflagen oder Einschränkungen, vor allem in Bezug auf die Art der Begründung (Satz, Fall, Mensch usw.), die auch in einer Definition ausdrücklich dargelegt werden müssen. So werden die Begriffsbestimmungen solcher Abstraktionen elegant und verständlicher, wenn man zuerst die zugrunde liegenden Verb oder Eigenschaftswörter auswählt.

Ausgehend davon ist dann auch die Definition des Abstract-Nomen recht simpel. Voraussetzung: Ein Vorschlag P1 setzt einen Vorschlag P2 voraus, gdw impliziert sowohl P1 als auch dessen Gegenstück P2 (P1 ? P2 und ¬P1 ? P2). Dabei ist P1 eine Voraussetzung von P2, gdw P1 P2 wird vorausgesetzt. Polysemy: Ein Begriff ist gdw und hat mehr als eine Aussage, die nach allgemeingültigeren Bedeutungsprinzipien miteinander verbunden sind.

Sie sehen, der zweite Teil solcher Begriffsbestimmungen ist so unbedeutend, dass er weggelassen werden kann. Im zweiten Beispiel wird auch gezeigt, dass das gleiche Definitions-Schema für alle Abstracts geeignet ist, d.h. nicht nur für relationale. die ein x so erhalten, dass P(x) und ein y so, dass Q(y); dann ist x A von y gdw B', wie gerade bei der Definition von "Zeuge" gezeigt.

In dem Falle, in dem ein Definendum mit Argumenten oder Vorbedingungen verbunden ist, die ausdrücklich dargelegt werden müssen, ist nur eine Ausprägung der am Ende von 2.1.1 genannten allgemeinen Sachlage, dass Menschen Konzepte nicht isoliert anwenden können und somit nicht in einer Definition erfolgreich sein können, die vorgibt, dies zu sein. Am Anfang haben wir festgestellt, dass eine Definition es möglich machen sollte, zu klären, ob etwas in ein Konzept passt oder nicht.

Zum einen sind die Begriffsbestimmungen jedoch oft sehr abstinent und haben zum anderen einen festen Bestandteil im Kontext theoretischer Gebäude, die eine Vielzahl von Bedingungen schaffen, die der Nutzer nicht leicht beherrschen kann. Die Nutzer benötigen konkrete Vorgaben, anhand derer sie bestimmen können, ob ein PhÃ?nomen unter einen bestimmten Terminus zÃ??hlt und ob eine à uÃ?erung, die diesen Terminus ausÃ?

Die Operationalisierung eines Term ist die Spezifizierung einer Reihe von methodischen Vorgehensweisen, die die Voraussetzungen festlegen, unter denen der Term auf ein PhÃ?nomen angewendet wird und unter denen ein Satz, der den Term enthÃ?lt, ab einem bestimmten Zeitpunkt als geÃ? Den Eigenschaften, die die Intention des Konzepts bilden, sind somit elementaren Phänomenen zuzuweisen, die wahrnehmbar oder anderweitig klar und deutlich intersubjektiv eruierbar sind.

Operative Umsetzung ist Teil der kompletten Begriffsdefinition in einer Erfahrungswissenschaft. In den Empirien der Naturwissenschaften wie der Sozial- und Geisteswissenschaften nimmt sie eine große methodologische Bedeutung ein, denn ihre Methodik und die von ihnen produzierten Resultate können nur dann gültig sein, wenn sie ihre Konzepte richtig umgesetzt haben. Das erste Beispiel ist das oben definierte Konzept der Voraussetzung, das in den Theorieansätzen der sprachlichen Wortbedeutung eine bestimmte Bedeutung hat.

Das Konzept resultiert direkt aus seiner Definition: Um zu bestimmen, ob ein bestimmter Vorschlag S1 einen Vorschlag L2 voraussetzt, gehen Sie wie nachstehend beschrieben vor: Es stellt sich die Fragestellung, ob B2 eine Voraussetzung für B1 ist. Dies kann explizit getan werden, um in der Satzlogik wie in B4 sicherzustellen; aber es kann auch auf natürliche Sprachweise wie in B4' getan werden, um die Bedeutungen besser steuern zu können.

Somit ist B2 eine Voraussetzung für B1. Es stellt sich auch die Fragestellung, ob B3 auch eine Voraussetzung für B1 ist. Somit ist B3 keine Voraussetzung für B1 (sondern eine andere Bedeutung). Eine weitere einfache Beispiel für Operationalität ist das Konzept der Hyponymität, das sich wie folgt definieren lässt:

Eine Bezeichnung B1 ist untergeordnet zu einer Bezeichnung B2, die Absicht von B1 beinhaltet die von B2. Bekanntlich beinhaltet die Absicht von B1 die von B2, die von B2, die von B2 die von B1. Daher führt die folgende Operation ierung des Konzepts der Hyperonomie zu folgenden Ergebnissen: Um zu bestimmen, ob B1 ein Hyperonym zu B2 ist, gehen Sie wie nachstehend beschrieben vor:

Inwieweit beispielsweise einem Datensatz die Syntaxstruktur zugeordnet ist oder ob eine bestimmte Formulierung mit einer anderen in genetischer Beziehung steht, kann nur bestimmt werden, wenn die Konzepte der Syntax- und Verwandtschaftsstruktur umgesetzt werden. In der Sozialwissenschaft und Psyche ist die Operationierung von Termen in der Regel eine Maßnahme, die oft Interviews in der Sozialwissenschaft, Tests und psychologische Versuche erfordert.

Experimentelles Design ist in diesem Sinne die Umsetzung eines Konzepts oder einer Arbeit. Daraus abgeleitet, wird auch die Operationalität einer Thesenbeschreibung festgelegt. Eine genetische Verwandtschaft besteht, wenn eine ausreichend große Anzahl von Linguisten auf Fragen mit der Angabe antwortet, dass sie eine genetische Verwandtschaft haben.

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