Werbemails Erlaubt

Erlaubte Werbe-E-Mails

Im E-Mail-Marketing erlaubt und nicht erlaubt. von RA Sabine Heukrodt-Bauer (legalershop.de).

Werbe-E-Mails versenden - was ist erlaubt und was nicht? - Erlebenswertes über die Industrie - Blog

Schon heute ist ein großer Teil aller gesendeten E-Mails Werbe- oder Spam-Mails. Vor allem dem Laie scheint es, dass die Versendung von Spam-Mails keinen rechtlichen Vorschriften unterliegt. Aber was ist beim Versenden von Werbe-E-Mails in Deutschland erlaubt und was nicht? Ab wann dürfen Werbe-E-Mails versendet werden? Im Falle von telefonischer oder Faxwerbung ist bekannt, dass dies nicht ohne die vorherige Zustimmung des Betreffenden geschehen darf.

Gleiches trifft in Deutschland auf das E-Mail-Marketing, d.h. den Versandt von Werbe-E-Mails zu. Sie dürfen nur versandt werden, wenn der Adressat dieser Form der Bewerbung explizit zustimmt. Darüber hinaus kann der Versandt einer einzelnen, unaufgeforderten Werbepost zu einer teuren Warnung führen. Jeder, der E-Mail-Marketing durchführt und einen regelmässigen Rundschreiben versendet, sollte sich zur Rechtssicherheit für das so genannte Double Opt-In-Verfahren entscheiden.

Für den EmpfÃ?nger heiÃ?t das noch einmal Anstrengung, aber hier fÃ?llt das Motto "sicher ist sicher". Dabei gibt der künftige Newslettersammler seine E-Mail-Adresse ein und es wird eine E-Mail mit einem Aktivierungslink an diese geschickt. Die gesetzlichen Bestimmungen für den Versandt von Werbesendungen sind jedoch im Falle einer Geschäftsverbindung etwas anders.

In diesem Fall erlaubt das UWG den Versandt von E-Mails in engem Rahmen, ohne dass der Adressat seine ausdrückliche Zustimmung geben muss. Es gibt jedoch einige Regeln, die sorgfältig geprüft werden sollten. Selbstverständlich darf der Auftraggeber dem Werbekontakt nicht im Voraus beanstandet haben, und der Absender muss die E-Mail-Adresse auch im Rahmen des Geschäftskontakts, z.B. beim Kauf eines Produktes, rechtzeitig empfangen haben.

Die Inhalte der gesendeten Nachrichten dürfen nur unsere eigenen Angebote oder Leistungen sein. Darüber hinaus muss der Adressat explizit darauf aufmerksam gemacht werden, dass er das Recht hat, der Werbelieferung zu jedem Zeitpunkt zu widersetzen. Diese Referenz muss in jeder gesendeten E-Mail enthalten sein und ist natürlich für den Auftraggeber kostenfrei möglich.

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