Werbemails Versenden

Versenden von Werbe-E-Mails

Worauf muss ich beim Versenden von Werbe-E-Mails achten? Um Werbe-E-Mails versenden zu können, ist es für die Firmen unerlässlich, die Zustimmungen ihrer Kundschaft einzuholen. Der Kunde soll sich wahlweise für einen Rundschreiben eintragen können und sein Abonnement noch einmal durch den Aufruf eines E-Mail-Links bestätigen müssen. Worauf muss ich beim Versenden von Werbe-E-Mails achten? Vor dem Versenden von Werbe-E-Mails müssen Firmen die Genehmigung des Empfängers eingeholt werden.

107 Abs. 2a des Telekommunikationsgesetzes ("TKG") besagt: "Der Versand von elektronischer Briefpost (....) ist ohne Zustimmung des Adressaten nicht zulässig, wenn die Sendung zum Zwecke des Direktmarketings versandt wird oder wenn sie an mehr als 50 Adressaten adressiert ist". Eine Zustimmung der Auftraggeber ist ohne Formular möglich. Ist es möglich, den Allgemeinen Bedingungen zuzustimmen?

Ob die Zustimmung zum Empfang von E-Mails über die Allgemeinen Geschäftsbedinungen ("AGB") erteilt werden kann, ist zweifelhaft. Wer auf die Tatsache hinweist, dass in den Allgemeinen Bedingungen eine Vorschrift über den Empfang von Werbebotschaften enthalten ist, ist auf der Sicherheitsebene. Es ist ratsam, dass der Kunde der Rückstellung durch aktives Handeln zustimmt, z.B. durch Bestätigung einer entsprechenden Mitteilung.

Wenn interessierte Parteien ihre Einwilligung geben, sollten sie eine E-Mail empfangen, in der sie durch Klicken auf einen Link ihren Wunsch nach Werbebotschaften bestätigen. Dieser Ansatz hat für Firmen den Vorzug, dass sie den Beweis haben, dass der Kunde ein elektronisches Mailing wünscht und eine bewusste Entscheidung für den Empfang von Werbesendungen getroffen haben.

Der Versender elektronischer Werbemittel muss sie als solche klar identifizieren und angeben, dass sie von ihnen stammen. Diese müssen den Adressaten die freie Wahl lassen, dem Empfang von (zukünftigen) Werbesendungen zu widersetzen und sich von ihrer Mailingliste abzumelden. Wo ist die Zustimmung des Kunden nicht notwendig? Der Adressat hat den Versand nicht von Anfang an verweigert, vor allem nicht durch Eintrag in die in 7 Abs. 2 des Gesetzes über den elektronischen Geschäftsverkehr erwähnte Verteiler.

Wenn eine der vier im Gesetzt festgelegten Bedingungen nicht erfüllt ist, müssen die Gesellschaften die Einwilligung der Verbraucher zum Versand von E-Mails an sie eingeholt werden.

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