Werbung am Telefon Verboten

Telefonische Werbung Verbotene Werbung

Telephonwerbung ist lästig und verboten. Telefonwerbung: Das lästige Massephänomen hört nie auf. Ungeachtet strengerer Vorschriften sind die Konsumenten nicht vor unerwünschten Werbesendungen und vorgeladenen Aufträgen geschützt. Im Laufe der letzten zehn Jahre wurden die Rechtsvorschriften doppelt streng gehandhabt, letztmals im Jahr 2013, aber die Anzahl der Konsumenten, die von betrügerischen Händlern betroffen waren, ist in letzter Zeit wieder angestiegen. Mit wie vielen telefonischen Werbebeschwerden haben Sie in letzter Zeit zu kämpfen gehabt?

Letztes Jahr sind bei der Aufsichtsbehörde 29.298 Beschwerdepunkte wegen unbefugter telefonischer Werbung eingegangen. Die Geldbußen waren ebenfalls höher: 2016 wurden die Geldbußen auf 895. 849 EUR gegenüber 467. 350 EUR im Jahr 2015 festgelegt. 2013 bis 2016 wurden 455. 478 EUR ausbezahlt.

Die damals schwarz-gelbe Regierung hatte vor fast exakt vier Jahren strengere Vorschriften erlassen. Gemäß dem im Spätherbst 2013 in Kraft getretenen Recht müssen die Konsumenten dem Empfang von Werbespots zuvor ihre ausdrückliche Zustimmung erteilen. In Ermangelung dieser Zustimmung ist es ein unbefugter Werbetrick, ein sogenannter Kaltakquise. Daher ist es nicht mehr leicht, die Konsumenten zum Abschluss von Verträgen über das Telefon zu bewegen.

Ebenso ist die Nummernunterdrückung für Werbeanrufe verboten. Ab wann wird diese Zustimmung erteilt? Falls der Konsument im Einzelfall in schriftlicher oder mündlicher Form erklärt hat, dass er einem Telefonat zustimmt. Nach Angaben der BAG ist es nicht erlaubt, zu Anfang des Telefongesprächs die Zustimmung einzuholen. Die Zustimmung kann auch informell und zu jeder Zeit aufgehoben werden.

Nein. Sie werden nicht als unbefugte telefonische Werbung angesehen - "solange sie den wissenschaftlichen Forschungscharakter nicht verlieren", wie die BA betont: "Wenn solche Gespräche jedoch Werbung beinhalten, ist der als Umfrage verdeckte Telefonat illegal und kann von der BA weiterverfolgt werden. "Wie werden solche Verletzungen bestraft? Bis zu 300.000 EUR kann die BA eine Geldstrafe auferlegen.

Die bisher höchstverhängte Geldbuße beträgt 270.000 EUR - gegen die Berufung einlegt wurde. Eine Geldbuße wird auch für Werbesendungen verhängt, die über einen Anrufbeantworter getätigt werden. Der bloße Rufversuch kann nicht mit einer Geldstrafe bestraft werden. Die BNetzA hat im vergangenen Monat ein Zwangsgeld von 150.000 EUR gegen ein Gewerbeunternehmen verhängt. Diese hatte " mit eingeschüchternden und agressiven Telefonaten für Heimtiernahrung " warb.

Werbespots wurden ohne Zustimmung der Konsumenten durchgeführt. Einige Konsumenten wurden gebeten, Hundenahrung zu ordern, obwohl sie keine Tiere halten. Die anderen Konsumenten hätten von "echtem Telefonterror" geredet. Welche Anforderungen stellen Kritikern bestehender Gesetzgebungen? Diese erfordern "wirksame" Massnahmen, vor allem die formelle Bekräftigung von telefonisch abgeschlossenen Aufträgen. Nach dieser Bestimmung werden Aufträge auf der Grundlage von Werbegesprächen nur dann zustande kommen, wenn der Entrepreneur sein Telefonangebot "auf einem langlebigen Speichermedium - zum Beispiel per Brief, E-Mail, Fax oder SMS " - anschliessend bestätig und der Entleiher in "Textform" zustimmt.

Mehr zum Thema