Werbung Email

Werbe-E-Mail

Zufrieden stellung und Kaufabbruch: unerlaubte E-Mail-Werbeformen Nahezu jeder hat bereits eine E-Mail mit der Aufforderung zur Rückmeldung nach dem Einkauf bekommen. Die folgende Situation: Nach einem Einkauf bei einem Online-Händler erhält der Einkäufer eine E-Mail in seinem Posteingang: "Sie haben vor kurzem ein Exemplar bei uns gekauft. "Die Fragestellung ist, ob die Konsumenten eine solche Zufriedenheitsbefragung per E-Mail akzeptieren müssen.

Dies ist nicht der Falle, wenn es sich um eine nicht zulässige Werbeform handelt. Bei der Werbung per E-Mail gilt die Regelung des § 7 UWG. Das Fallrecht deckt den Umfang der Werbung sehr weit ab und klassifiziert als Werbung alle Massnahmen, die ein Unternehmen zur Förderung seiner Erzeugnisse und Leistungen ergreift.

Zweck der EMail muss es sein, zukünftige Geschäftsabschlüsse zu unterstützen. Die Zufriedenheitsbefragung wird vom Amt Dresden in seinem Gutachten vom 26.04.2016 als Werbung eingestuft. In erster Linie soll die Post zur Erhöhung der Kundentreue dienen. Darüber hinaus erstreckt sich das Konzept der Werbung nicht nur auf die unmittelbare Produktwerbung, sondern auch auf indirekte Verkaufsförderungsmaßnahmen.

Dazu gehört auch eine Zufriedenheitsbefragung per E-Post. Mit Zustimmung des Auftraggebers ist auch eine Zufriedenheitsbefragung per Email möglich. Dies ist die Tatsache, dass ein Verbraucher seinen Einkauf bei einem Online-Händler nicht durchführt. So denkt der Verbraucher beispielsweise anders darüber nach, verlassen die Webseite und stornieren den Einkauf.

Einige Online-Händler senden dem Käufer einige Zeit später eine Email, die ihn daran erinnert, dass er seinen Einkauf noch durchführen kann. Zusammen mit dieser Post werden dann auch Voucher verwendet, um dem Verbraucher einen Kaufanreiz zu bieten. Gemäß 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG ist eine unangemessene Beeinträchtigung durch Werbung gegeben, wenn sie per Post versandt wird und keine Zustimmung des Auftraggebers vorhanden ist.

Durch die sehr weit gefasste Definition des Werbekonzepts ist eine abgebrochene Kauf-E-Mail auch Werbung, die nicht ohne Zustimmung an den Käufer gesendet werden darf. 7 Abs. 3 UWG enthält eine Ausnahmeregelung, in der E-Mail-Werbung ohne Zustimmung erlaubt ist. Dies sind: dass der Entrepreneur die E-Mail-Anschrift des Auftraggebers im Rahmen des Verkaufs von Waren oder Leistungen erhalten hat, dass der Entrepreneur die Anschrift für die direkte Werbung für seine eigenen ähnlichen Waren oder Leistungen nutzt, dass der Auftraggeber zum Zeitpunkt der Erfassung der Anschrift und bei jeder Nutzung eindeutig informiert ist, dass er der Nutzung ohne andere Kosten als die Übertragungskosten nach den Grundtarifen einwenden kann.

Die beiden Ergebnisse sollen verdeutlichen, dass nicht jede neue Marketingstrategie das Gesetz über unlautere Werbung per E-Mail umfahren kann. Shopbetreiber haben jedoch die Moeglichkeit, durch ihre Zustimmung Ungerechtigkeiten zu vereiteln.

Auch interessant

Mehr zum Thema