Wie Mache ich eine Ausschreibung

So mache ich ein Angebot

in der Lage zu sein, Aussagen über Termine, Kosten und Qualität in der Ausschreibung treffen zu können. Das Informationstechnologiezentrum ist für die Ausschreibung und Vergabe von Dienstleistungen zuständig. Inwiefern funktioniert eine öffentliche Ausschreibung, welche Regeln sind zu beachten?

Formales Verfahren eines Vergabeverfahrens

Eine Ausschreibung ist aus Sicht des Auftraggebers in zwei Stufen unterteilt. In einem ersten Arbeitsschritt werden der Bedarf ermittelt, die Kosten geschätzt, das Budget zugewiesen, die Verfahrensweise gewählt, die Ausschreibungsunterlagen erstellt und die Ausschreibung veröffentlicht. Je nach Verfahrenscharakter wird diese Bewerbungs- und Ausschreibungsphase in eine Phase der Korrespondenz mit Kandidaten und Anbietern unterteilt, in der die Bewerbungs- und Ausschreibungsunterlagen getauscht werden.

Die endgültige Auftragsvergabe findet nach Überprüfung der Tauglichkeit der beteiligten Firmen, der nachfolgenden Überprüfung und Bewertung der Ausschreibungen und der Vorabinformationen von erfolglosen Bietern, jedenfalls in europarechtlichen Prozessen, statt. Dieses Vorgehen wird in den nachfolgenden Abschnitten ausführlich erläutert: Für die beteiligten Firmen wird ein Vergabeverfahren mit der Veröffentlichung einer Ausschreibung maßgeblich.

Dabei ist zwischen der Ausschreibung und den sogenannten Ausschreibungsunterlagen zu differenzieren, die den Vertrag und die zu erbringenden Leistungen genauer umschreiben. Bieterunternehmen müssen die Ausschreibungsunterlagen rechtzeitig einholen, wenn sie an einer Ausschreibung teilzunehmen haben. In der Phase der Korrespondenz erfolgt die Kommunikation zwischen dem Anbieter und der Vergabebehörde. Zusätzlich zum Tausch von Ausschreibungsunterlagen sind in den meisten FÃ?llen zusÃ?tzliche Angaben zu den in den Ausschreibungsunterlagen geforderten Eigenschaften des Produkts oder der Dienstleistung erforderlich.

Die Vergabebehörden gehen in der Regel so vor, dass die Beantwortung der Anfragen der einzelnen Anbieter an die ganze Bietergemeinschaft weitergegeben wird, um die Gleichstellung zu gewährleisten. Stellt ein Antragsteller einen Irrtum in den Ausschreibungsunterlagen fest, ist es ratsam, diesen Irrtum "zu rügen", um dem Auftraggeber die Gelegenheit zu bieten, die Ausschreibungsunterlagen zu optimieren.

Basiert der Verweis auf einer genossenschaftlichen Haltung, sieht der Auftraggeber in der Praxis in der Praxis im Allgemeinen die Vorzüge eines rechtlich sicheren Vergabeverfahrens und nicht die eines Unruhestifters im beschwerdeführenden Anbieter. Anschließend werden die Ausschreibungen in Gegenwart des Verhandlers und eines zweiten Beauftragten des Auftraggebers eröffnet (Vier-Augen-Prinzip). Im Falle von Liefer- und Dienstleistungsaufträgen erfolgt die Angebotseröffnung in Anwesenheit der Anbieter, im Falle von Werkverträgen gibt es eine sogenannte "Abgabefrist", zu der die Aufträge in Gegenwart der Anbieter oder ihrer Vertreter eröffnet werden.

Formale Defizite in den Geboten veranlassen die Anbieter oft, an dieser ersten Schwelle zu versagen. Gründe für den Ausschluss bei der formalen Prüfung der Ausschreibung: In der zweiten Phase der Angebotsbewertung handelt es sich um den Eignungstest des Bieters: Hier ist klarzustellen, dass die Vergabebehörden prinzipiell keinen Eignungsnachweis verlangen dürfen, den sie in der allgemeinen Ausschreibung nicht verlangt haben.

Wenn der Auftraggeber jedoch bereits in der Bekanntmachung darauf hinweist, dass auch nach der Abgabe des Angebots ein Eignungsnachweis verlangt werden kann, ist dies in Ordnung. War der mangelnde Eignungsnachweis in der Vergangenheit ein bedingungsloser Grund für den Ausschluss eines Angebots, so gibt die Neufassung der VOB und der VOL von 2009 den Auftraggebern die Option, zunächst einen Eignungsnachweis in Gestalt von sogenannten "Selbsterklärungen" zu erlauben, um ihn später bei einem Unternehmertum zu verlangen.

Darüber hinaus sind mangelnde Tauglichkeitsnachweise kein Selbstzweck mehr. Die Ausschließung von einem Vergabeverfahren erfolgt erst, wenn der Anbieter einer späteren Reklamation nicht innerhalb der gesetzten Frist nachgekommen ist. Ein Anbieter und ein angeschlossenes Unter-nehmen erklären in einer Bereitschaftserklärung, dass der Anbieter auf die Mittel des angeschlossenen Unter-nehmens Zugriff hat, d.h. dass sie aus seiner Perspektive "verfügbar" sind.

So können Neueinsteiger mangelnde Hinweise, Erfahrung und kleine Betriebe für Benachteiligungen bei der Technik und der Mitarbeiterzahl auffangen. Dies heißt jedoch nicht, dass ein Untenehmen nicht befugt wäre, mit einer aggressiven Preisgestaltung für Einzelaufträge die Kosten zu decken, um neue MÃ??rkte zu erschlieÃ?en.

Hat der Auftraggeber Fragen zur Berechnung, muss er dies ihm gegebenenfalls erklären. Eine zusätzliche Offerte als "reduzierte" Variante eines Hauptangebots führen zum Ausschluß. Der Auftraggeber kann hier auch einen Einsicht in die Berechnungen der Anbieter einholen. Auch wenn der Auftraggeber die Beteiligung des Anbieters auch nach der Eröffnung des Angebots einfordern kann, dürfen keine ordnungsgemäßen Neuverhandlungen stattfinden, die sich auf die konkreten Preis- und Dienstleistungsinhalte des Angebots beziehen (Verhandlungsverbote).

Wenn die vierte Phase abgeschlossen ist, entscheidet der Auftraggeber über die Zuschlagserteilung oder die Nichtanfrage. Vergibt sie einen Auftrag an einen Anbieter, so unterrichtet sie die Auftraggeber über das Ergebis. In EU-weiten Vergabeverfahren müssen jedoch die nicht in Betracht gezogenen Anbieter als erste benachrichtigt werden, um den rechtlichen Schutz nicht zu beeinträchtigen (= sogenannte Vorinformationspflicht).

Die erfolglosen Anbieter sind über den Namen des erfolgreichen Anbieters zu unterrichten. Den erfolglosen Anbietern wird der Begründung für die Nichtberücksichtigung ihres Angebots mitgeteilt. In diesem Fall ist der Auftraggeber über die Gründe zu unterrichten. Ist der Ausschluß in den ersten drei Phasen aufgrund von Formfehlern, der Untauglichkeit des Anbieters oder eines unzureichenden Angebots erfolgt, so sind dem Anbieter nähere Informationen über den Ausschlußgrund vorzulegen.

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