Zweitjob

Nebenbeschäftigung

Zweiter Job: Wenn die Polizei als Pförtner an der Seite arbeiten muss. Erwerben die Polizeibeamten in Bayern zu wenig Zeit? Das jedenfalls deuten die aktuellen Daten des Innenministeriums an: Viele von ihnen haben einen Teilzeitjob - aber nicht jede Aktivität ist erwünscht. Unter den 42.000 Mitarbeitern der bayerischen Landespolizei - darunter rund 32.

500 Beamte, der Rest sind andere so genannte Lohnempfänger - haben etwa 6300 einen Teilzeitjob.

Gerade die in den Großstädten stationierten Polizeibeamten erhalten oft etwas mehr Geld, wie aus einer Stellungnahme des Bundesinnenministeriums auf eine SPD-Untersuchung ersichtlich ist. 1233 der Polizeibeamten mit Teilzeitbeschäftigung allein gehörten dem Münchner Polizeidirektorat an. Laut Innenministerium ist die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten in den niedrigeren Klassen A8 (2390 bis 3080 EUR pro Monat brutto) und A9 (2510 bis 3251 EUR pro Monat brutto) besonders hoch.

Polizeibeamte, die in Großstädten im Einsatz sind, erhalten ein zusätzliches Stadtteilgeld von rund 80 EUR, für jedes Kinder gibt es 21 EUR mehr. Die GdP erkennt das Thema auch vor allem in den Stadtgebieten. "Aber vor allem, wenn man in München lebt und vielleicht nach Haus fährt, ist die Motivierung für einen Teilzeitjob da."

Deshalb geht Schall davon aus, dass es heute mehr Polizeibeamte gibt, die eine Teilzeitbeschäftigung ausüben als noch vor einigen Jahren.

Zweiter Job - Was Mitarbeiter berücksichtigen sollten

Nach aktuellen Berichten haben mehr Menschen einen Zweitjob als je zuvor. Zahlreiche Mitarbeiter üben zusätzliche Tätigkeiten aus, z.B. weil das Einkommen aus ihrer Hauptbeschäftigung nicht mehr ausreicht oder weil sie sich verwöhnen lassen wollen. Der Auftraggeber darf eine solche Nebenbeschäftigung nicht unterlassen. Sie kann jedoch einige Beschränkungen aufstellen, die ein Mitarbeiter beachten sollte.

Was das ist und auf was Mitarbeiter mit zwei Arbeitsplätzen achten sollten, wurde von unserem Experten Wolfgang Bösser für Sie festgelegt. Wolfgang Bösser, der auch als Dozent für Volkshochschulen arbeitet, ist nach rund dreißig Jahren im Öffentlichen Dienst als Wirtschaftsreporter für Tages-, Wochen- und Monatsschriften in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen aktiv. In der Morgensendung der ARD, im ZDF, in zwei staatlichen Fernsehsendern und diversen Radiosendern berät und unterstützt er die Verbraucher immer wieder.

Darüber der Welt", Mr im ZDF-" Streit um drei", ZDF-"Kerner" and SAT. 1-Frühstücksfernsehen. Lies die folgende Fazit unseres Fachmanns Wolfgang Büser: Einzelheiten zu einer Nebenbeschäftigung in einem anderen Unternehmen: Ob finanzielle Notlage, Zukauf, besonders teure Hobbies oder gar "Unterauslastung" im Hauptberuf: Noch nie zuvor hatten so viele Menschen einen Nebenjob wie im vergangenen Jahr.

Bedeutet "Zweitjob" auch "zweite Klasse"? Waehrend der Anstellungszeit ist jede Taetigkeit bei einem anderen Unternehmer verboten. Zum anderen kann ein Anstellungsvertrag vorsehen, dass weitere Aktivitäten nur mit Einwilligung des Auftraggebers aufgenommen werden dürfen, wie dies z.B. im Öffentlichen Sektor die übliche ist. Ein Arbeitnehmer nimmt physisch weitere Aufgaben wahr und kann daher in seinem Hauptbeschäftigungsbereich nur "verlangsamt" tätig sein - was natürlich im Falle eines Streits eine Beweisfrage sein wird.

Verletzt ein Angestellter dies, kann dies zu einem Entlassungsgrund führen. Wie kann es sein, wenn ein Unternehmer einen legitimen Anlass hat, einem Angestellten zu verbieten, einen anderen Beruf auszuüben? Was für arbeitsrechtliche Forderungen haben Zweitbeschäftigte? In der Regel müssen die Beschäftigten für ihre erste Teilzeitbeschäftigung keine Beiträge zur Sozialversicherung zahlen, wenn ihr monatliches Einkommen 450 EUR nicht übersteigt.

Die Arbeitgeberin bezahlt in der Regel einen Pauschalbetrag von 15 Prozent für die Pensionsversicherung und 13 Prozent für die Krankenversicherung). Wurde oder wird jedoch nach 2012 eine Teilzeitbeschäftigung auf 450 Euro-Basis angenommen, ist die Pensionsversicherung prinzipiell verpflichtend - mit der Verpflichtung des Arbeitnehmers, einen Beitrag zu leisten. Steuerrecht: Bezahlt der Dienstgeber für einen Dienstnehmer in einem 450-Euro-Job mindestens einen Rentenversicherungsbeitrag (15 %), kann die Abgabe (Lohnsteuer, Kirchentarif, Solidaritätszuschlag) pauschal zu 2 % gezahlt werden, wenn dem Dienstgeber keine Lohnsteuerkarte vorliegt.

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